Hütter: "Beteilige mich nicht an Spekulationen"

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Erstmals seit seinem Abschied im Sommer 2015 ist Adi Hütter bei einem Spiel von Red Bull Salzburg zu Gast.

Dabei nimmt der Trainer-Legionär bei Young Boys Bern zu jenen Gerüchten Stellung, die ihn mit dem Schweizer Liga-Krösus FC Basel in Verbindung bringen.

"Ich möchte mich grundsätzlich nicht an Spekulationen beteiligen. Ich habe mit Young Boys Bern einen tollen Verein, habe schon nach der ersten Saison um ein Jahr bis 2018 verlängert und fühle mich sehr wohl", erklärt der 46-Jährige bei "Sky".

"Verwunderliche" Gerüchte"

Die Gerüchte über eine Ablöse von Basel-Coach Urs Fischer stuft Hütter als "verwunderlich" ein: "Ich schätze ihn sehr. Basel steht in der Liga mit zwölf Punkten Vorsprung da, erstmals verloren haben sie in der 17. Runde - gegen uns. Anspruch und Erwartungshaltung sind in Basel sehr hoch und sie haben natürlich international nicht das gespielt, was sie sich vorgestellt haben. Es wird jetzt unglaublich spekuliert, was die Zeitung 'Blick' veranstaltet."

Der Vorarlberger rangiert mit YB zwölf Punkte hinter Basel auf dem zweiten Platz, den er auch als realistisches Ziel betrachtet. Mit 35 Zählern aus den ersten 18 Runden könne man trotz des Respektabstands zufrieden sein. "Den FC Basel zu schlagen, ist sehr, sehr schwierig. Das ist mit dem FC Bayern München in Deutschland zu vergleichen", betont Hütter.

Salzburger Weg "richtig"

Da in der Schweizer Super League die Herbst-Saison bereits seit dem vergangenen Wochenende vorbei ist, nutzte er das Match gegen den Wolfsberger AC für seine "Rückkehr" in die "Bullen"-Arena. Zu seinem freiwilligen Abschied nach dem Double 2015 steht Hütter. Seine Begründung, kein "Ausbildungstrainer" sein zu wollen, relativiert er zum wiederholten Mal:

"Man sieht, dass eine gute Mischung auf dem Platz steht. Man darf nicht vergessen, mit Alexander Walke, Andreas Ulmer, Christian Schwegler und - wenn er fit ist - Jonatan Soriano gibt es immer noch genügend ältere Spieler. Es ist natürlich sehr auffällig, dass jüngere Spieler hier immer wieder die Möglichkeit bekommen, sich zu zeigen. Das war schon in meiner Zeit so, und auch schon davor. Ich finde, dieser Weg ist richtig. Ich bin mit einem guten Gefühl hierher gekommen, damals aber auch mit dem Gefühl gegangen, dass ich etwas anderes suchen möchte. Mit Young Boys Bern habe ich einen guten Verein gefunden."

Bickel als guter Griff Rapids

Einen neuen Sportchef hat der SK Rapid Wien mit Hütter-Kumpel Fredy Bickel gefunden. Der Neo-Hütteldorfer hat den rot-weiß-roten Coach bekanntlich 2015 nach Bern gelotst. Im September dieses Jahres musste er bei den Young Boys seinen Hut nehmen.

Hütter betrachtet das Engagement von Bickel bei Grün-Weiß als Überraschung, weil dieser in Österreich nicht so einen großen Namen wie in der Schweiz habe, gratuliert den Wienern jedoch zu ihrer Wahl:

"Fredy ist mittlerweile ein guter Freund geworden. Er ist fachlich sehr gut und hat als Sportdirektor die Fähigkeit, eine gute, familiäre Atmosphäre im Verein, in der Mannschaft und im Trainerstab zu schaffen. Das hat er großartig gemacht. Es ist für ihn sicher eine riesige Herausforderung. Wir haben schon ein paar Mal telefoniert, und ich wünsche ihm natürlich das Allerbeste, dass er mit Rapid dorthin kommt, wo es sich alle Rapid-Fans wünschen."

"Großer Respekt" für Altach

Mit dem SCR Altach schreibt der Heimatverein Hütters derzeit als die große Sensation der Herbst-Saison äußerst positive Schlagzeilen. Der 46-Jährige betrachtet dies als "sehr überraschend".

"Unglaublich, welchen Weg Altach gemacht hat. Zuerst muss man Damir Canadi loben, der dreieinhalb Jahre tolle Arbeit geleistet hat", findet der Trainer-Legionär, der die Altacher von 2009 bis 2012 betreut hatte.

Aber auch für alle anderen Protagonisten um Christoph Längle, Georg Zellhofer und Werner Grabherr müsse man "großen Respekt" haben: "19 Spiele, 39 Punkte als SCR Altach - das ist großartig!"


Textquelle: © LAOLA1.at

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