Chaos bei Lindner-Klub Grasshoppers

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Der Grasshopper Club Zürich kommt einfach nicht zur Ruhe. Seit Monaten bestimmen interne Machtkämpfe die Schlagzeilen, die der Verein in der Schweiz schreibt.

Zuletzt drangen WhatsApp-Nachrichten aus dem Mannschafts-Chat, in denen der mittlerweile suspendierte Innenverteidiger Milan Vilotic Trainer Murat Yakin angegriffen hat, an die Öffentlichkeit. Coach Yakin und Sportchef Mathias Walther bekriegen sich indes medial in Sachen Kaderplanung. Hinzu kommt, dass Gehaltszahlen einiger Spieler veröffentlicht wurden. Und auch sportlich hinken die Zürcher als aktuell Sechster den Erwartungen hinterher.

Wie "Blick" berichtet, könnte es nun zum ganz großen Umbruch beim GC, wo mit ÖFB-Teamtormann Heinz Lindner und Stürmer Marco Djuricin zwei ÖFB-Legionäre unter Vertrag stehen, kommen.

Großaktionär vor dem Ausstieg, Yakin angezählt

Geschäftsmann Heinz Spross ist offenbar drauf und dran, die 30 Prozent der Anteile, die er am Verein hält, zu verkaufen. Noch ist unklar, ob Präsident Stephan Anliker, der dritte Großaktionär Peter Stüber oder gar ein neuer Mitbesitzer das Aktienpaket übernehmen.

Jedenfalls könnte es, sofern nicht Anliker seine Anteile aufstockt, zu einem Umbruch bzw. kompletten Neustart in der Klub-Führung kommen.

Wie die Entscheidung auch immer ausfällt, die Luft für Trainer Yakin wird so oder so immer dünner. Mit Rene Weiler soll bereits ein Nachfolger in der Pole Position stehen. Der 44-jährige Schweizer ist seit seinem Abschied vom RSC Anderlecht im September 2017 ohne Job.

Auch der ehemalige Mainz- und Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt sowie Rapperswil-Coach Urs Meier stehen offenbar zur Debatte.


Textquelle: © LAOLA1.at

Heinz Lindner nach Zürcher Derby sauer: "Hilft uns nicht"

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