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Österreicher mittendrin! Spielabbruch in Eredivisie

Nicolas Binder steuert mit dem SC Cambuur auf den nächsten Sieg zu, ehe Krawalle im Auswärtssektor für einen Abbruch der Partie sorgen.

Österreicher mittendrin! Spielabbruch in Eredivisie Foto: © IMAGO / ANP

Der Samstagabend in der niederländischen Eredivisie endete mit einem heftigen Eklat:

Die Partie des 11. Spieltags zwischen SC Cambuur und den Go Ahead Eagles muss nämlich in der 81. Spielminute beim Stand von 4:0 für Cambuur abgebrochen werden und wird in weiterer Folge nicht mehr fortgesetzt.

Grund für den Spielabbruch sind Feuerwerkskörper, die im Auswärtssektor der Fans von den Go Ahead Eagles gezündet und geworfen wurden. Nach dem zweiten Abbruch in der 81. Minute entschied sich das Schiedsrichterteam gemeinsam mit dem örtlichen Sicherheitspersonal dazu, die Partie nicht mehr fortzusetzen.

Go-Ahead-Eagles-Geschäftsführer Jan Willem van Dop meinte nach der Partie in einem Statement des Vereins: "Als Verein distanzieren wir uns von diesem Verhalten und tolerieren es nicht. Wir bedauern den Vorfall und schämen uns. Diese kleine Gruppe verdirbt den Ruf aller anderen."

Partie wird 4:0 für Cambuur gewertet

Der niederländische Verband hat mittlerweile mitgeteilt, das Ergebnis beim Stand des Abbruchs - 4:0 für SC Cambuur - zu werten.

Gute Nachrichten sind das für Nicolas Binder. Der ÖFB-Legionär hat mit Aufsteiger SC Cambuur gerade einen Lauf. Seit Ende August hat man kein Spiel mehr verloren. Mit 15 Punkten liegt der Verein auf Platz neun der Eredivisie.

Binder trug im Laufe der aktuellen Saison fünf Tore und zwei Assists bei. Gegen die Go Ahead Eagles war er zwar an keinem Tor beteiligt, stand jedoch abermals in der Startelf und wurde in der 68. Minute beim Stand von 3:0 ausgewechselt.

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