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Befreiungsschlag! Senft und KSC schießen sich aus der Krise

Nach schwierigen Wochen darf sich KSC-Coach Maximilian Senft über einen Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim freuen. Der KSC gibt damit die Rote Laterne ab.

Befreiungsschlag! Senft und KSC schießen sich aus der Krise Foto: © IMAGO / Nordphoto

Der KSC lebt!

Am 10. Spieltag der 2. Deutschen Bundesliga gewinnt der Karlsruher SC mit 2:1 gegen den 1. FC Heidenheim.

Die Gastgeber, bei denen ÖFB-Legionär Christoph Kobald durchspielt, feiern damit den erst dritten Sieg der laufenden Saison. Nach der 1:6-Klatsche am vergangenen Spieltag beim 1. FC Magdeburg zeigen die Schützlinge von Maximilian Senft damit eine gelungene Reaktion.

Starke Anfangsphase wird belohnt

Dass beim KSC, der unter der Woche auch im DFB-Pokal eine Pleite gegen Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach hinnehmen musste, Wiedergutmachung auf dem Programm steht, ist von der ersten Minute an zu sehen.

Nach knapp 90 Sekunden dreht Fukuda schon zum Jubeln ab, der Japaner im Diensten des KSC steht beim Zuspiel von Wanitzek aber knapp im Abseits (2.). In der Folge lassen Olfi (6.) und Civeja (7.) weitere hochkarätige Chancen liegen, in der 19. Minute ist es dann aber so weit:

Civeja lässt mit einem herrlichen Solo gleich mehrere Heidenheimer stehen und Keeper Dähne mit einem trockenen Abschluss ins lange Eck keine Chance (19.) - Traumtor!

Traumtor bringt Entscheidung

Bei den Gästen kommt Mathias Honsak zur Pause ins Spiel, aber auch mit dem Österreicher am Feld ändern sich die Kräfteverhältnisse nicht.

Zehn Minuten vor Schluss macht KSC-Lebensversicherung Marvin Wanitzek mit dem nächsten Traumtor den Deckel drauf. Der direkt verwandelte Freistoß des 33-Jährigen schlägt genau im Kreuzeck ein (80.).

Heidenheim kommt durch Joker Vogt zwar noch einmal heran (88.), der 1:2-Anschlusstreffer kommt allerdings zu spät, um die Wende zu schaffen.

Damit zieht der KSC den Kopf etwas aus der Schlinge und springt mit nun elf Punkten vom letzten auf den elften Tabellenplatz. Hannover 96 übernimmt die Rote Laterne. Heidenheim bleibt mit 15 Punkten Sechster.

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