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ÖFB-Legionär feiert Aufstieg in Norwegen

Nur einen Monat nach seinem Debüt darf der Innenverteidiger über den Aufstieg jubeln. Seine Zukunft im hohen Norden ist dennoch ungewiss.

ÖFB-Legionär feiert Aufstieg in Norwegen Foto: © IMAGO / NTB

Raphael Schifferl darf mit dem FK Haugesund über den Aufstieg in die Eliteserien jubeln.

In der zweiten Liga Norwegens gewann der Klub am vergangenen Wochenende sein vorletztes Ligaspiel auswärts bei Asane Fotball mit 3:1 und brachte sich damit in eine gute Ausgangsposition.

Weil Mitkonkurrent Kongsvinger bei Stabaek unterlag, durfte Haugesund auf der Couch über den Aufstieg jubeln.

Auch den Meistertitel hat Haugesund in der eigenen Hand. Am letzten Spieltag reicht ein Remis, um die Meisterschaft zu fixieren. Je nach Ergebnis des Verfolgers Stromsgodset IF, der zwei Punkte Rückstand hat, kann sogar eine Niederlage genügen.

Schifferl "extrem erleichtert"

Mit Schifferl jubelte auch ein Österreicher, der erst im Oktober sein Debüt für den Klub gefeiert hatte.

Nach dem Vertragsende bei 1860 München war der 27-Jährige nach Norwegen gewechselt. Er kam bislang in vier Ligaspielen zum Einsatz, dazu in einer Pokalpartie, in der er traf.

"Es fällt alles ab von einem. Ich bin extrem erleichtert. Vor eineinhalb Wochen hatten wir es nicht mehr selbst in der Hand. Hätten wir in die Relegation gemusst, hätten wir noch bis Weihnachten gespielt“, jubelt Raphael Schifferl gegenüber der "Kronen Zeitung".

Zukunft unklar

"Ich war tatsächlich auf der Couch, habe das Spiel aber nicht gesehen, sondern telefoniert und hin und wieder im Liveticker reingeschaut. Es ist richtig cool. Das Wichtigste ist jetzt geschafft. Am Sonntag geht es zum Glück daheim gegen Odds nur mehr um den Titel", so der 27-Jährige weiter.

Wie es für Schifferl nun weitergeht, steht noch nicht fest. Zwar wechselte der Innenverteidiger erst im September nach Haugesund, unterschrieb aber nur einen Vertrag bis Jahresende. Automatisch hat sich dieser durch den Aufstieg nicht verlängert.

"Ich bin froh, dass wir aufgestiegen sind. Jetzt ist es für mich eine Option, dass ich bleibe. Aber darüber haben wir noch nicht gesprochen", so Schifferl gegenüber der "Krone".

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