Marc Janko wechselt nach Tschechien

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Marc Janko wechselt nach Tschechien.

Der 33-Jährige unterschreibt für zwei Jahre bei Sparta Prag. "Ich habe ein gutes Gefühl. Die sportliche Perspektive stimmt", sagt der ÖFB-Team-Stürmer der APA.

Der Hauptstadtklub, mit dem ÖFB-Legionär Niklas Hoheneder 2010 Meister wurde, belegte in der abgelaufenen Saison hinter Slavia Prag und Ivanschitz-Klub Viktoria Pilsen Rang 3, was Europa-League-Quali bedeutet.

Janko verabschiedete sich am Freitag mit einem Traumtor nach zwei Jahren vom FC Basel.

"Sie haben einiges unternommen, um mich zu verpflichten. Ich habe ein gutes Gefühl. Die sportliche Perspektive stimmt", sagte Janko zur APA.

"Sparta ist der größte Club in Tschechien. Sie wollen zurück an die Spitze, daher wird auch investiert." Erst Ende Mai wurde der frühere Inter-Mailand-Trainer Andrea Stramaccioni als neuer Chefcoach verpflichtet.

"Es gibt hohe Erwartungen in meine Person"

Jankos Anspruch ist es, zu spielen. In seinem zweiten Jahr in Basel war der Goalgetter nicht immer gesetzt. "Wenn man mich mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausstattet, dann wird das nicht dafür sein, dass ich den anderen die Kabinentüre aufhalte", meinte Janko. "Es gibt schon hohe Erwartungen in meine Person. Außer in der Türkei habe ich überall meine Tore gemacht." 34 waren es in zwei Jahren für den FC Basel.


Die Karrierestationen des Marc Janko:

Marc Janko hat seinen neuen Klub gefunden:

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Begonnen hat der Niederösterreicher seine Karriere im Nachwuchs der Admira Bild 2 von 79
Über die Amateure der Südstädter schaffte er den Sprung zu den Profis Bild 3 von 79
Im Dezember 2004 feierte er sein Debüt in der Bundesliga Bild 4 von 79
Nach 13 Bundesliga-Spielen und zwei Toren verließ der Stürmer die Admira im Sommer 2005 Bild 5 von 79
Sein neuer Klub war Red Bull Salzburg Bild 6 von 79
Mit den "Bullen" feierte Janko einige Erfolge Bild 7 von 79
2007, 2009 und 2010 wurde er österreichischer Meister Bild 8 von 79
In diese Zeit fällt auch sein Debüt in der U21 des ÖFB im August 2005 Bild 9 von 79
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2006 wurde der Angreifer mit elf Toren Vize-Torschützenkönig Bild 11 von 79
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Im Mai 2006 feierte er zudem sein Länderspieldebüt Bild 14 von 79
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2008 wurde Janko zum Fußballer des Jahre gewählt Bild 25 von 79
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2008/09 beendete er die Saison nicht nur als Meister, sondern auch als Torschützenkönig mit 39 Treffern Bild 33 von 79
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Insgesamt gelangen Janko in 126 Pflichtspielen für Salzburg 83 Tore und 22 Assists Bild 42 von 79
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Im Dezember 2010 heuerte der Goalgetter in den Niederlanden bei Twente Enschede an Bild 44 von 79
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In seiner ersten Saison in den Niederlanden feierte Twente den Sieg im Cup Bild 53 von 79
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69 Pflichtspiele, 35 Tore und elf Assists - seine Bilanz bei Twente in eineinhalb Jahren Bild 56 von 79
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Jankos nächste Station war ab Jänner 2012 der FC Porto Bild 59 von 79
Mit den Portugiesen feierte Janko den Meistertitel Bild 60 von 79
Doch nach zwölf Spielen und fünf Toren war dort auch schon wieder Schluss Bild 61 von 79
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Es folgten mühsame zwei Jahre bei Trabzonspor, in denen er in 30 Spielen vier Tore und zwei Assists verbuchen konnte Bild 63 von 79
Im ÖFB-Team brachte der Stürmer jedoch konstant gute Leistungen Bild 64 von 79
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Im Sommer 2014 unterschrieb Janko schließlich beim FC Sydney Bild 66 von 79
Und in Australien sorgte der 31-Jährige ordentlich für Furore Bild 67 von 79
16 Tore und zwei Assists in 24 Spielen Bild 68 von 79
Torschützenkönig, Spieler der Saison und Teil des "Sydney Teams des Jahrzehnts" - so seine Ehrungen Bild 69 von 79
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Dennoch verlängerte Sydney den Vertrag im Sommer 2015 nicht, weil Janko so oft zum ÖFB-Team reisen musste Bild 73 von 79

Deshalb fand Janko seinen neuen Arbeitgeber in Europa: Er wechselte im Sommer 2015 zum FC Basel in die Schweiz. 

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In seiner ersten Saison bestritt der ÖFB-Teamspieler wettbewerbsübergreifend 33 Spiele und erzielte 20 Tore. 

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Am Ende der Saison 2015/16 jubelten Janko und Basel über den Meistertitel. 

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Auch in der Spielzeit 2016/17 fixiert der Klub vorzeitig die Meisterschaft - Janko trägt 12 Tore (Stand 4.5.2017) bei. 

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Aus "vereinspolitischen Gründen" wird der im Juli 2017 auslaufende Vertrag des Stürmers nicht verlängert und Janko musste sich einen neuen Klub suchen. 

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Für die nächsten zwei Jahre spielt Marc Janko in Prag bei Sparta.

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Seine Karriere in einem Nachbarland fortzusetzen, passt auch in die Lebensplanung. "Es macht alles einfacher, wenn man weiß, dass man nur drei Stunden von Wien entfernt ist, wo wir einmal leben wollen", sagte der Familienvater. Seine Frau und seine einjährige Tochter kommen mit nach Prag. "Die Stadt erinnert mich extrem an Wien. Die Lebensqualität ist hoch."

Tschechische Liga besser als österreichische?

Die tschechische Liga stellt der langjährige Legionär über die österreichische. "Sie haben international schon Kraft", meinte der Niederösterreicher. In der UEFA-Fünfjahreswertung etwa liegt Tschechien als Elfter vor den Niederlanden oder der Schweiz. Österreich folgt auf Rang 15. Janko: "Die Fünfjahreswertung lügt nicht. Die Punkte bekommt man nicht geschenkt."

Durch das hohe Ranking spielt der tschechische Meister der kommenden Saison fix in der Champions League - ein klares Ziel für Sparta. Zum Ende der abgelaufenen Saison fehlten dem Rekordmeister zwölf Punkte auf den Lokalrivalen Slavia. Den bisher letzten Ligatitel gab es 2014 zu bejubeln.

Sein Traumtor zum Baseler Abschied:


Janko will helfen, die Durststrecke zu beenden. Meister war er bereits dreimal mit Salzburg (2007, 2009, 2010), in Portugal mit dem FC Porto (2012) und zuletzt zweimal mit Basel. Im Ausland ging er zudem bereits für Twente Enschede, Trabzonspor und Sydney FC auf Torjagd. Einzig die zwei Jahre in der Türkei (2012-2014) verliefen nicht nach Wunsch.

Janko informierte Koller

Von seinen neuen Plänen hat Janko auch ÖFB-Teamchef Marcel Koller informiert. "Ich habe mich mit dem Trainer ausgetauscht. Er hat das mit Freude zur Kenntnis genommen", berichtete der 63-fache Internationale (28 Tore). Am Dienstag stand kein Teamtraining auf dem Programm, daher konnte Janko auch seinen Transfer unter Dach und Fach bringen.

Der Abschluss kommt gerade recht. "Es ist schon beruhigend, dass man jetzt die Sicherheit hat", sagte Janko auch im Hinblick auf das Irland-Spiel. Ob seine Entscheidung, für zwei Jahre bei Sparta zu unterschreiben, auch seine Nationalteam-Zukunft beeinflusse, wollte Janko nicht beurteilen. In den vergangenen zwölf Monaten sind mit Christian Fuchs, Ramazan Özcan und Markus Suttner schon deutlich jüngere Spieler aus der ÖFB-Auswahl zurückgetreten.

"Das Wichtigste ist für uns das Spiel in Irland, und dass wir die Qualifikation erfolgreich zu Ende spielen", erklärte Janko. "Dann werden wir uns zusammensetzen und auch mit der Familie besprechen, wie es mit der Teamkarriere weitergeht. Derzeit sehe ich keinen Grund, sie zu beenden."

Marc Janko privat:


Textquelle: © LAOLA1/APA

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