Tschechische Liga führt Playoff ein

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Ähnlich wie Österreich führt auch Tschechien einen neuen Spielmodus in der Meisterschaft ein.

Auf einen Abschnitt mit Ligaspielen, allerdings ohne Rückrunde, folgt künftig eine Playoff-Phase. In der neuen Playoff-Phase spielen die sechs Erstplatzierten jeder gegen jeden um den Titel. Die Teams auf den Rängen sieben bis zehn kämpfen getrennt um eine zweite Chance auf die Europa-League-Qualifikation.

Zwischen den Teams auf den Plätzen elf bis 16 geht es um den Klassenerhalt. Die Änderungen gelten ab der Saison 2018/19. Begründet wurde der Schritt damit, dass bei dem seit 1993/94 gespielten System die Entscheidung über den Titel früh fallen kann.

"Die tschechische Liga braucht diesen neuen Impuls - mehr attraktive Spiele und weniger Begegnungen, in denen es für die Mannschaften schon um nichts mehr geht", sagt Liga-Chef Dusan Svoboda.

Die Änderung wurde vom Ligaverband (LFA) am Montag in Prag mit den Stimmen von 30 Vereinen beschlossen. Dagegen waren der SFC Opava und der 1. SC Znojmo.

Auch in Österreich wird die Modusänderung 2018/19 schlagend. Das Oberhaus wird auf zwölf Teams aufgestockt, nach 22 Runden wird in einer Meistergruppe sowie einer Qualifikationsgruppe (je sechs Teams) weitergespielt, die bereits gesammelten Punkte werden halbiert. Die Erste Liga wird dann 16 Mannschaften umfassen.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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