Todesangst: Costa gesteht Spielmanipulation

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Der brasilianische Flügelflitzer Douglas Costa gesteht die Verwicklung in eine handfeste Spielmanipulation.

Mit seinem damaligen Klub Gremio Porto Allegre, verlor Costa in der letzten Runde der Meisterschaft 2009 bewusst mit 1:2 gegen Flamengo Rio de Janeiro, um so die Meisterschaft des Erzrivalen Internacional zu verhindern, erklärt der Juventus-Star beim brasilianischen TV-Sender "Pilhado".

"Es wäre ein Fleck in der Geschichte von Gremio, Internacional beim Titelgewinn zu unterstützen", so der ehemalige Münchner.

Geld war wohl nicht involviert, der Druck vonseiten der Fans aber offenbar so hoch, dass der heute 27-Jährige um sein Leben fürchtete. "Uns wurde von der Vereinsführung gesagt, dass wir zwar machen können, was wir wollen. Aber wenn wir gewinnen würden, würden die Leute uns bis zum Flughafen jagen."

Der 22-fache brasilianische Internationale schildert, er habe daher nur weit entfernt vom gegnerischen Tor gedribbelt, "Flamengo gewann und alle waren glücklich."

Ob die Enthüllungen in Brasilien zu weiteren Untersuchen führen, ist noch unklar.


Textquelle: © LAOLA1.at

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