Ein Überraschungsbesuch von Zlatan Ibrahimovic in der Umkleidekabine des schwedischen Klubs Hammarby IF könnte für den Verein noch Folgen haben.
Mit dem Besuch hat der 38-jährige Superstar vom AC Milan womöglich gegen die strengen Corona-Richtlinien verstoßen, zu denen sich die schwedischen Vereine verpflichtet haben.
Es werde nun untersucht, was genau passiert sei, sagt Mats Enquist, Chef der Ligavereinigung SEF, am Montag dem schwedischen Radio. Ibrahimovic hatte sich nach dem 2:0-Sieg von Hammarby gegen Östersund am Sonntag überraschend in der Spielerkabine blicken lassen, wie die Plattform Fotbollskanalen.se des Senders TV4 berichtet.
Damit wollte er dem Team zu den drei Punkten zum Saisonauftakt in der schwedischen Allsvenskan gratulieren. Das Problem daran ist, dass die schwedischen Richtlinien im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus nur Spielern und Trainern Zugang zu den Kabinen erlauben. Ibrahimovic ist Anteilseigner bei dem Stockholmer Klub.