China will Megatransfers stoppen

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Carlos Tevez, Axel Witsel, Oscar oder John Obi Mikel - diese und noch mehr internationale Top-Stars sind bereits dem Lockruf Chinas erlegen.

Damit soll jetzt Schluss sein. Denn China will das irrsinnige Treiben der Super-League-Teams stoppen.

"Wir werden den Kauf ausländischer Spieler einschränken und die Einkommen der Spieler auf eine angemessene Höhe begrenzen. Die jetzigen Investitionen sind irrational", gesteht ein Fußball-Beauftragter der Regierung der Nachrichtenagentur "Xinhua".

Auch Aubameyang oder Lewandowski im Fokus

Bisher waren keine Grenzen gesetzt. Tevez etwa wurde mit einem Jahresgehalt von rund 40 Millionen Euro von den Boca Juniors zu Shanghai Shenhua gelockt.

Immer mehr Spieler folgen dem Ruf des Geldes. Gerüchte machen die Runde, welche Spieler als nächste ihre Zelte in China aufschlagen werden.

Dabei taucht immer wieder der Name von Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang auf, auch Bayern-Star Robert Lewandowski wurde zuletzt mit einem Mega-Angebot in Verbindung gebracht. Laut der polnischen „WP SportoweFakty” sollen 200 bis 250 Millionen Euro Ablöse fließen, wenn der Pole dazu bereit wäre.

Lukas Podolski soll laut "Bild" gleich vier Angebote aus Asien vorliegen haben, unter anderem von Peking Guang und Guangzhou Evergrande.

Vernachlässigte Nachwuchsarbeit und leere Versprechungen

Die Liga hat sich in eine Richtung entwickelt, welche nicht geplant war. Kritiker im Volk sprechen sich immer mehr gegen Geldverbrennung aus.

"Klubs, die große Summen für große Namen ausgeben, sollten sich auch verpflichten, in die Jugendarbeit zu investieren", wird ein Sprecher der Liga, die immer mehr zurückrudert, zitiert.

Vor allem soll aber auch Betrug vorgebeugt werden, denn in der Vergangenheit wurden die großen Gehaltsversprechungen nicht immer eingehalten, wie das Beispiel Didier Drogba zeigt, der 2012 nach drei Monaten ohne Gehalt wieder eine neue Herausforderung suchte.


Jimmy Hoffer geigt bei Hallenturnier groß auf:

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