Brasilianischer Zweitligist verpflichtet Mörder

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Der brasilianische Zweitligist Boa EC verpflichtet Bruno Fernandes - einen verurteilten Mörder.

Der wegen Anstiftung zu Mord an seiner Ex-Lebensgefährtin verurteilte Torwart wurde zu 22 Jahren Haft verdonnert. Der Oberste Bundesgerichtshof setzte dieses aber wegen eines Formalfehlers aus.

Der frühere Flamengo-Schlussmann hofft nun auf einen Neuanfang beim Aufsteiger: "Gott öffnet uns Türen. Ich freue mich, dass ich diese neue Chance erhalten habe."

Der Klub steht dafür nun in der Kritik.

Sein Klub hat nach Bekanntwerden der Verpflichtung von Bruno viel Kritik einstecken müssen und fast alle wichtigen Sponsoren verloren. Man müsse "einem Kriminellen, der freigelassen wurde", eine Chance auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft geben, verteidigte sich die Vereinsführung in einer offiziellen Stellungnahme.

Leiche zerstückelt

Ein Schwurgericht hatte Bruno im März 2013 für schuldig befunden, die Ermordung seiner ehemaligen Lebensgefährtin, deren Leiche bis heute nicht gefunden worden ist, in Auftrag gegeben zu haben, weil er die Vaterschaft eines gemeinsamen Sohnes nicht hatte anerkennen wollen.

Gegen dieses Urteil legte der Anwalt des ehemaligen Flamengo-Tormanns Berufung ein. Und weil die gesetzlich festgelegten Fristen über eine Neuverhandlung des Falles nicht eingehalten wurden, kam es im Vormonat schließlich zur Aussetzung des Urteils und Bruno damit auf freien Fuß.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis gestand der ehemalige Flamengo-Schlussmann, dass die Leiche seiner ehemaligen Lebensgefährtin zerstückelt und an Hunde verfüttert worden sei.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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