Ex-Milan-Besitzer mit Schulden in Millionenhöhe

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Der ehemalige Besitzer des italienischen Traditionsklubs AC Milan ist in seiner chinesischen Heimat auf die "Schwarze Liste" gesetzt worden. Damit gilt Li Yonghong als "nicht vertrauenswürdige Person".

Das gab ein Gericht in Peking bekannt. Außerdem wurde angeordnet, dass der Pass Lis eingezogen wird.

Der Investor, der bis Juli Eigentürmer der Rossoneri war, hat Berichten zufolge Schulden in Millionenhöhe angehäuft.

Auch bei seinem Rückzug als Milan-Investor hinterließ Li einen Scherbenhaufen.

Milan drohte Europacup-Ausschluss

Der siebenfache Champions-League-Gewinner Milan häufte unter Lis Regentschaft einen Rekordverlust von sagenhaften 126 Millionen Euro an. Das sind 53 Millionen Euro mehr als in der Saison 2016/17.

Li hatte den Serie-A-Klub im April 2017 von Silvio Berlusconi übernommen. Seit diesem Sommer führt der US-Hedgefonds "Elliot" den Verein. 170,5 Millionen Euro steckte das amerikanische Unternehmen seither in den finanziell schwer angeschlagenen Klub. 50 weitere Millionen sollen folgen.

Die UEFA beäugt das Vorgehen rund um die Mailänder ganz genau. Sie hatte Milan im vergangenen Sommer zunächst die Starterlaubnis für die Europa League entzogen - wegen Verstößen gegen das "Financial Fairplay". Der internationale Sportgerichtshof "CAS" revidierte diese Entscheidung aber.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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