Frankreich-Jungstar Camavinga verdreht Köpfe

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Eduardo Camavinga ist dieser Tage im Land des Weltmeisters in aller Munde. Mit seinem Treffer beim 7:1-Kantersieg gegen die arg ersatzgeschwächte Ukraine wurde der 17-Jährige zum jüngsten Teamtorschützen Frankreichs in der Nachkriegszeit.

Der Mittelfeldspieler wurde als Sohn kongolesischer Eltern in einem angolanischen Flüchtlingslager geboren, kam als Zweijähriger in Frankreich an und besitzt seit rund einem Jahr die Staatsbürgerschaft der "Grand Nation".

Dass er nach wie vor in Frankreich, nämlich bei Stade Rennes, kickt, ist wohl dem Coronavirus geschuldet. Spanische Medien gehen davon aus, dass Real Madrid ohne die finanziellen Einbußen durch den Lockdown durchaus bereit gewesen wäre, das Talent im Sommer für rund 70 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt zu lotsen.

Freilich sind auch weitere Top-Klubs sehr interessiert daran, Camavinga zu verpflichten - vor allem Paris St. Germain und Juventus werden große Bemühungen nachgesagt.

"Er wird einer der besten Spieler der Welt"

Vier Monate nach seinem 16. Geburtstag hat der Mittelfeldspieler sein Debüt in der Ligue 1 gefeiert, inzwischen hat er bereits 49 Pflichtspiele für Stade Rennes in den Beinen. Und jeder, der mit ihm zusammenarbeitet, kommt ins Schwärmen.

Paul Pogba, selbst in jungen Jahren schon sehr weit, sagt: "Er ist besser als ich in dem Alter, er ist wie Kylian Mbappe. Sie spielen beide mit einer Ruhe, die ich damals nicht hatte, die eigentlich nur sehr wenige Spieler haben. Er ist ein ganz spezielles Talent."

Willy Sagnol, früher selbst Teamspieler und Bayern-Profi, erklärt: "Ich sehe nichts in der Zukunft, das ihn bei einer Topkarriere stoppen kann. Er wird hundertprozentig einer der besten Spieler der Welt."

Textquelle: © LAOLA1.at

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