AS Monaco krönt sich zum französischen Meister

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Der AS Monaco hat seine Durststrecke beendet und krönt sich erstmals seit dem Jahr 2000 zum französischen Meister- insgesamt zum achten Mal.

Den Titel fixieren die Monegassen mit einem 2:0-Heimsieg im Nachtragsspiel gegen Saint-Etienne. Das 1:0 erzielt Jungstar Kylian Mbappé bereits in der 19. Minute, in der Nachspielzeit fixiert Valere Germain den Endstand.

Die Meisterschaft war der Elf von Trainer Leonardo Jardim schon vor dieser Partie angesichts von drei Punkten Vorsprung und der besseren Tordifferenz gegenüber Paris Saint-Germain kaum zu nehmen.

Der Rückstand des entthronten Titelträgers der vergangenen vier Saisonen beträgt nun eine Runde vor Schluss sechs Punkte.


Erst 2013 wieder aufgestiegen

Monaco war erst 2013 der zweijährigen Versenkung in die Zweitklassigkeit entschwunden. Nur vier Jahre später durfte sich der Klub des russischen Milliardärs Dimitri Rybolowlew nun wieder als Meister feiern lassen.

Im Stade Louis II trafen am Mittwoch Jungstar Kylian Mbappe in der 19. Minute sowie Valere Germain in der dritten Minute der Nachspielzeit für die über die gesamte Partie deutlich überlegenen Hausherren. Für Mbappe war es der bereits 15. Ligatreffer.

Kein anderer 18-Jähriger kann in den internationalen Top-Ligen eine bessere Bilanz vorweisen. Der begehrteste Fußball-Teenager Europas ist eines der wichtigsten Elemente in der Angriffsfraktion der Monegassen, die 63 ihrer 104 Treffer zu Hause erzielten und allein mit dieser beeindruckenden Zahl das Gesamtergebnis von 17 anderen Ligue-1-Vertretern übertrafen.

Jardim-Zukunft ungewiss

Ob der Anfang der Woche zum französischen Klub-Trainer der Saison gewählte Portugiese Jardim seine Laufbahn im Fürstentum an der Cote d'Azur fortsetzen wird, ist ungewiss.

Der Name jenes Mannes, der "in die Köpfe der Spieler eindringen kann" - so das Zitat eines seiner früheren Spieler bei Olympiakos Piräus - und am 1. August 1974 in Venezuela geboren wurde, steht bei zahlreichen Managern ganz oben auf der Wunschliste.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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