Barkley-Deal: Bürgermeister schaltet Polizei ein

Barkley-Deal: Bürgermeister schaltet Polizei ein Foto: © getty
 

31. August 2017: Evertons Ross Barkley steht kurz vor einem Wechsel zum FC Chelsea in Höhe von 32 Millionen Euro, bricht im letzten Moment aber den Medizincheck ab und entscheidet sich, doch bei seinem Jugendklub zu bleiben.

Nicht einmal fünf Monate und keinen einzigen Pflichtspiel-Einsatz des englischen Teamspielers später: Barkley wechselt doch zu Chelsea - um eine Ablöse von "nur" 17 Millionen Euro.

Was sich nach dem ganz normalen Wahnsinn im englischen Transferkarussel anhört, ruft bei den Fans der "Toffees" eine Welle der Empörung hervor. Prominente Unterstützung bekommen sie nun von Liverpools Bürgermeister und bekennendem Everton-Anhänger Joe Anderson.

Der Politiker verfasste einen öffentlichen Brief an die englische Football Association (FA), in dem Anderson erklärt, die "Umstände des Transfers erforden ernsthafte Ermittlungen". Die Merseyside-Polizei erklärt das vorliegende Schreiben werde "aktuell überprüft".

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Besonders sauer stößt Anderson auf, dass Barkley seit seinem geplatzten Sommer-Wechsel keine einzige Minute gespielt hat und so einen Wertverlust von 100.000 Pfund pro Woche zusammengekommen sei. Offiziell verpasste der 24-jährige gebürtige Liverpooler die komplette Hinrunde aufgrund einer langwierigen Oberschenkelverletzung.

"Im besten Fall ist das ein ganz schlechter Deal für den FC Everton, im schlechtesten Fall, muss man von einem absichtlichen Versuch, den Marktwert des Spieler herunterzutreiben ausgehen, sodass der Spieler, sein Berater und der aufnehmende Klub profitiert", führt Anderson weiter an.

Was der Bürgermeister in seinem Schreiben allerdings zu erwähnen vergisst, ist, dass Barkleys Vertrag bei Everton im Sommer ausgelaufen wäre und der zentrale Mittelfeldspieler ablösefrei wechseln hätte können.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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