Jose Mourinho freut sich für Arsenal

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"Die Arsenal-Fans freuen sich und ich freue mich für sie", sagt ManUnited-Trainer Jose Mourinho nach der 0:2-Pleite seines Teams gegen die Gunners.

Einen Seitenhieb gegen den Konkurrenten kann sich "The special one" dennoch nicht verkneifen: "Es ist das erste Mal, dass ich Highbury oder das Emirates verlasse und sie glücklich sind. Ich habe das Highbury verlassen und sie haben geweint, ich habe das Emirates verlassen und sie haben geweint", erinnert sich der United-Coach.

"Sie sind mit gesenkten Häuptern in den Straßen gelaufen. Jetzt singen sie endlich und schwingen ihre Schals. Das ist schön für sie." Als Sarkasmus will der exzentrische Trainer seine Aussagen angeblich nicht verstanden wissen.

"Glauben Sie, dass ich mich darüber freue, dass ein großer Klub wie Arsenal keine Trophäen holt?", fragt Mourinho, als in der Pressekonferenz Gelächter aufkam. "Ich freue mich nicht darüber. Ganz ehrlich."

Mourinho schreibt Top-4 ab

Granit Xhaka und Danny Welbeck hatten mit ihren Toren Manchesters Serie von 25 Premier-League-Spielen ohne Niederlage beendet. Dass ManUnited bei vier Zählern Rückstand noch unter den Top vier landet, bezeichnet Mourinho als "ausgeschlossen".

Doch die Liga hatte er ohnehin schon vor der Partie abgehakt und erklärt, es zähle nur noch der Gewinn der Europa League, weil sich der Sieger für die Champions League qualifiziert.

Für Arsenal kam der fast schon historische Sieg im Prestige-Duell vielleicht gerade noch rechtzeitig. Die Gunners meldeten sich im Rennen um die Champions-League-Plätze noch einmal zurück. Mit einem Sieg in Southampton könnte Arsenal im Nachholspiel am Mittwoch sogar am Tabellenfünften United vorbeiziehen. Zum ersehnten vierten Platz wären es dann aber immer noch drei Punkte Abstand.

Den Sieg gegen Erzfeind Mourinho wollte Arsenals Wenger nicht überbewerten. "Es geht um zwei Mannschaften. Am Ende des Tages zählt das für mich." Von seinem Konkurrenten bekam er sogar Lob.

Wenger sei "ein großer Trainer", erklärte Mourinho. Das einst hitzige Verhältnis zwischen den Trainer-Veteranen, die an der Seitenlinie regelmäßig aneinander gerieten, hat sich deutlich entspannt. Wohl auch, weil es für den sonst so ehrgeizigen Mourinho in der Liga um nichts mehr geht.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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