Finanzskandal: City-Hauptsponsor prüft rechtliche Schritte
Die Fluggesellschaft fühlt sich aufgrund der aktuellen Berichterstattung mitbeschuldigt. Um die eigenen Interessen zu schützen, sind rechtliche Schritte angedacht.
Der Finanzskandal um Manchester City sorgt weiter für Aufregung.
Nachdem der Klub in 115 Fällen für schuldig befunden wurde, schaltet sich nun auch Hauptsponsor Etihad Airways ein. Die Fluggesellschaft fühlt sich diversen Medienberichten zufolge durch die Begründung des Urteils, wonach der Hauptsponsor Kenntnis über das Vorgehen des Klubs gehabt haben soll, mitbeschuldigt. Nach eigenen Angaben sei das Unternehmen zu der Causa gar nicht befragt worden.
Die Fluggesellschaft weist jegliche Verbindung zu dem möglichen Fehlverhalten zurück. Die Premier League müsse Verantwortung für die Folgen ihrer Kommunikation übernehmen, andernfalls werde man rechtliche Schritte einleiten, heißt es. Man werde juristisch prüfen, welche Rechtsmittel zur Verfügung stehen, um die eigenen Interessen zu schützen.
Etihad will Sponsor bleiben
Etihad ist seit 2009 Hauptsponsor der "Cityzens". An der Partnerschaft wolle Etihad Airways trotz des Schuldspruchs weiter festhalten. Neben den Trikots trägt auch das Stadion den Namen der Fluggesellschaft.
Die Ergebnisse der Kommission beziehen sich grundlegend auf die Jahre 2009 bis 2018. In diesen Zeitraum fallen auch drei englische Meisterschaften der "Cityzens".
Dem Klub werden unter anderem falsche Angaben zu Finanz- und Sponsoringeinnahmen sowie unvollständige Informationen über Trainer- und Spielergehälter angelastet.