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England-Teamtorhüter nach Verfolgungsjagd mit Polizei vor Gericht

Der 32-Jährige missachtete erst die Vorrang- und dann die Geschwindigkeitsregeln. Erst als er das Blaulicht im Rückspiegel sah, endete seine Raserfahrt.

England-Teamtorhüter nach Verfolgungsjagd mit Polizei vor Gericht Foto: © IMAGO / Branislav Racko

Aufgrund einer Raserfahrt muss sich der englische Teamtorhüter Jordan Pickford vor Gericht verantworten.

Wie die englische "Sun" berichtet, ereignete sich der Vorfall am 14. April gegen 15 Uhr in Knutsford. Dabei soll der 32-Jährige beim Abbiegen auf die Toft Road die Vorfahrtsregeln missachtet haben und so dafür gesorgt haben, dass zwei Fahrzeuge eine Vollbremsung hinlegen mussten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

"Der Lamborghini raste dann die Toft Road in Knutsford entlang. Ich habe meine Warnblinkanlage, Blaulicht und Sirene eingeschaltet und versucht, das Fahrzeug einzuholen", wird jener Polizist zitiert, der als Zeuge vor Ort war. Der Streifenpolizist habe Pickfords Lamborghini Urus mit 80 km/h verfolgt, erlaubt waren allerdings nur knapp 50.

Pickford will vor Gericht "Milderungsgründe" vorbringen

Der Beamte sagte, der 32-Jährige müsse seine Sirenen gesehen und gehört haben und habe nach einer kurzen Verfolgungsjagd angehalten. Die Polizei von Cheshire erhob am 23. September Anklage gegen Pickford gemäß dem Single Justice Procedure, das es einem einzelnen Richter ermöglicht, kleinere Verkehrsdelikte schriftlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu bearbeiten.

Pickford kündigte bereits an, selbst vor Gericht erscheinen zu wollen, "um meine Milderungsgründe vorzutragen", so der englische Nationalteam-Torhüter.

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