Neustart für Dragovic und Wimmer gegen Top-Klubs

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Auf Aleksandar Dragovic und Kevin Wimmer wartet am Samstag mit ihren neuen Klubs ein Neustart.

Dragovic, der von Bayer Leverkusen an Leicester City verliehen wurde, bekommt es gleich mit dem englischen Meister Chelsea zu tun. Wimmer, der Tottenham verließ und sich Stoke City anschloss, trifft auf Tabellenführer Manchester United.

Beide müssen sich einen Stammplatz erst erkämpfen, hoffen jedoch auf den Durchbruch. Wimmers Chancen sind durch den Ausfall von Ryan Shawcross gestiegen.

Der Kapitän und Abwehrchef fällt wegen einer im Training erlittenen Rückenverletzung aus, gab Trainer Mark Hughes am Freitag bekannt.

Für seinen 19,5-Millionen-Neuzugang war Hughes voll des Lobes. "Kevin Wimmer ist jemand, den wir mit 24 für die Zukunft sehen", erklärte der Waliser. "Er hat noch eine weitere Entwicklung vor sich, aber er hat bereits sehr viele Fähigkeiten."

Neue Chance für Dragovic

Seinen Platz in Leicesters Innenverteidigung muss sich Dragovic wohl erst erkämpfen. Bisher haben Kapitän Wes Morgan und der englische Neo-Teamspieler Harry Maguire für den Meister von 2016 das Abwehrduo gebildet.

"Harry hat mich bisher wirklich beeindruckt", sagte der Jamaikaner Morgan über seinen Nebenmann, der im Sommer für 13,7 Mio. Euro von Absteiger Hull City gekommen war.

Dragovic kostet Leicester, den Club von Ex-ÖFB-Kapitän Christian Fuchs, neben seinem Gehalt vorerst eine Leihgebühr von kolportierten zwei bis drei Millionen Euro für ein Jahr.

Die "Foxes" haben sich laut deutschen Medien aber auch eine Kaufoption über 22 Mio. Euro für den Wiener gesichert, der bei Bayer Leverkusen zuletzt nicht mehr zum Zug gekommen war. Dragovic freut sich auf "ein neues Kapitel in meiner Karriere".

Wimmer freut sich auf Manchester United

Selbiges beginnt auch für Wimmer mit Stoke City. Die "Potters" hatten sich den Oberösterreicher, der mangels Spielpraxis bei Tottenham im ÖFB-Team zuletzt nur noch auf der Abrufliste stand, 19,5 Mio. Euro kosten lassen - die zweithöchste Ablöse der Clubgeschichte. Dass sein Debüt ausgerechnet gegen Manchester United erfolgen dürfte, freut den 24-Jährigen.

United hat in dieser Saison in drei Premier-League-Spielen noch keinen Punkt abgegeben - bei einem Torverhältnis von 10:0. "Sie haben eine sehr gute Mannschaft", meinte Wimmer. "Sie schauen offensiv sehr stark aus und haben noch kein Tor bekommen. Aber in Stoke zu spielen ist nie leicht. Wir werden versuchen, es ihnen so schwer wie möglich zu machen."

Wimmer bekommt es bei seiner Feuertaufe gleich mit Uniteds neuem Superstürmer Romelu Lukaku zu tun. Der Belgier hat bisher drei Ligatore für seinen neuen Arbeitgeber erzielt. "Er hat schon vergangenes Jahr bei Everton gezeigt, dass er ein unglaublicher Stürmer ist", sagte Wimmer. "Aber wenn man in der Premier League spielt, will man sich immer mit den allerbesten messen und gegen Stürmer wie ihn spielen."

Arnautovic sitzt letztes Spiel der Sperre ab

Stoke hält in der Tabelle bei vier Punkten, Leicester bei drei. Watford (5) mit dem angeschlagenen Sebastian Prödl und ÖFB-Ersatztorhüter Daniel Bachmann ist als einziger Österreicher-Club noch ungeschlagen. Der Club aus dem Großraum London gastiert in Southampton. Aufsteiger Brighton & Hove Albion (1) mit Markus Suttner und Tabellenschlusslicht West Ham mit Marko Arnautovic (0) sind noch sieglos.

Arnautovic kann nicht mithelfen, die Durststrecke am Montag zu Hause gegen Aufsteiger Huddersfield zu beenden. Der Offensivspieler, für fast 28 Mio. Euro zu West Ham gewechselt, sitzt das letzte Spiel einer Drei-Spiele-Sperre ab. Der große Schlager der vierten Runde, der ersten nach Transferschluss, steigt bereits Samstagmittag (13.30 Uhr MESZ): Manchester City empfängt Liverpool. Beide Verfolger von Spitzenreiter Manchester United halten bei sieben Zählern.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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