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"Warum wieder ich?": Kalajdzic-Doku gibt tiefe Einblicke

Bei seinem Debüt für Wolverhampton zieht sich Sasa Kalajdzic einen Kreuzbandriss zu. Ein Kamerateam begleitete ihn bei seinem Comeback.

Foto: © getty

Nach langem Ringen wechselte Sasa Kalajdzic im August 2022 für 18 Millionen Euro vom VFB Stuttgart zu Wolverhampton. Drei Tage später feierte er sein Debüt im Match gegen Southampton

Es folgte der zweite Kreuzbandriss seiner Karriere. Die "Wolves Studios" begleiteten den Angreifer über ein Jahr auf seinem Weg zurück, der Österreicher gibt tiefe Einblicke. Im ersten von drei Teilen "False Start" geht es um die Verletzung und die OP.

Unter anderem erzählt er, dass sich sein damalige Trainer Bruno Lage Vorwürfe gemacht habe, ihn bereits so kurz nach der Verpflichtung einzusetzen.

Kalajdzic machte weiter

Nach einem Luftduell ging er damals zu Boden und hielt sich das Knie, der Wiener machte nach kurzer Behandlung weiter. "Ich dachte mir, es ist nicht so schlimm. Ich lief noch ein, zwei Minuten und hatte dann ein komisches Gefühl", verrät er. 

In der Halbzeit wurde er von den Ärzten durchgecheckt, dann wurde ihm der Verdacht auf Kreuzbandriss mitgeteilt. "Ich konnte es nicht glauben, warum wieder ich? Ich war einfach sprachlos", sagt er rückblickend. 

Bereits im Juli 2019 verletzte sich der Angreifer nach seinem Wechsel von der Admira nach Stuttgart direkt zu Beginn seiner Deutschland-Zeit am Kreuzband und musste über ein Jahr auf sein Debüt in der Deutschen Bundesliga warten.

"Die Tabletten haben geballert"

Mit Andy Williams ließ er sich in London von einem echten Knie-Spezialisten operieren. Die OP ging gut, "die Tabletten haben geballert. Es war irgendwie ein lustiger Moment. Ich würde nie Drogen nehmen, aber wenn ich müsste, wären es die aus dem Krankenhaus", sagt er über die Narkose.

"Es geht mir gut jetzt. Ich fühle mich stark. Ich bin in guten Händen und ich schaue nicht mehr zurück", sagt der 15-fache Teamspieler Österreichs. Er freue sich bereits auf die anstehende Saison.

 

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