NEWS

Spionage-Affäre: Ex-Salzburg-Coach kommt glimpflich davon

Nachdem der Klub eine härtere Strafe erhalten hatte, ist nun auch das Urteil für den Cheftrainer da.

Spionage-Affäre: Ex-Salzburg-Coach kommt glimpflich davon Foto: © IMAGO / Sportimage

Das "Spygate" rund um den FC Southampton war in der abgelaufenen Saison eines der Themen auf der Insel.

Im Mai 2026, kurz vor den Aufstiegsplayoffs, wurde bekannt, dass die "Saints" gegnerische Trainingseinheiten ausspioniert hatten.

Wegen seiner Rolle in der Spionage-Affäre fasst Cheftrainer Tonda Eckert nun eine sechswöchigen Sperre auf Bewährung und eine Geldstrafe von 33.000 Euro aus. Da der 33-Jährige "nur" eine Bewährungsstrafe erhielt, darf er weiter an der Seitenlinie stehen.

Der deutsche Trainer arbeitete von 2016 bis 2017 im Nachwuchs von Red Bull Salzburg.

Ausspähung angeführt

Wie eine unabhängige Kommission der English Football League (EFL) feststellte, hat Eckert im Vorjahr einen "ausgeklügelten und zielgerichteten Plan" zur Ausspähung gegnerischer Trainingseinheiten angeführt. Davon waren demnach Middlesbrough, Oxford und Ipswich Town betroffen.

Für die laufende Saison werden Southampton vier Punkte abgezogen.

Die erste Strafe für die "Saints" gab es bereits in der Vorsaison, als der Verein nach einem Halbfinal-Sieg gegen Middlesbrough nicht mehr weiter an den Aufstiegsplayoffs teilnehmen durfte.

Kommentare