Effenberg warnt Löw vor zu viel Radikalität

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Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw bekommt wenige Wochen nach dem WM-Debakel Tipps von Ex-Bayern-Star Stefan Effenberg, wie er nun weiter vorzugehen hat.

Der 35-fache Nationalspieler warnt vor einem zu radikalen und überhasteten Umbau der Mannschaft: "Tabula rasa nach dem Prinzip acht Spieler rausschmeißen, acht neue rein wäre falsch. Der Bundestrainer hat im Gegensatz zu einem Vereinstrainer die Zeit, um nach und nach Veränderungen vorzunehmen."

Wichtig für Löw sei gewesen, dass er "die nötigen Gespräche geführt hat". Nun alles zu verteufeln, wäre der falsche Weg.

Deutschland trifft im ersten Länderspiel nach der Weltmeisterschaft am 6. September auf Weltmeister Frankreich. Bis dorthin sollte Löw nach Effenbergs Ansicht "einige punktuelle Änderungen vornehmen und dann nach und nach weitere Veränderungen vornehmen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen."

Für zukünftige Erfolge seien allerdings auch die arrivierten Spieler wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Jerome Boateng oder auch Toni Kroos, der bereits bekannt gegeben hat, dass er seine Teamkarriere fortsetzen wird, unerlässlich.

Textquelle: © LAOLA1.at

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