Ernste Warnung für den FC Bayern

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Der FC Bayern München hat noch einmal den Hals aus der Schlinge gezogen.

Zwar hat sich der Meister mit einem 4:3 gegen Hoffenheim ins DFB-Pokal-Viertelfinale geschmuggelt, vor allem die Defensiv-Leistung kostete die sonst souveräner auftretenden Münchner unnötig viele Nerven.

"Am Ende zählt im Pokal immer, dass man weiterkommt, deswegen bin ich damit zufrieden. Die Art und Weise, wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, da müssen wir noch drüber sprechen", war Trainer Hansi Flick im "kicker" aber nicht begeistert. Die Gründe dafür sieht er folgendermaßen: "Wir haben nicht mehr so intensiv nach vorne gepresst. Mit der ersten Hälfte war ich zufrieden, das waren gute 45 Minuten. Aber der 55. Minute hat man gemerkt, die Mannschaft lässt ein bisschen nach. Wir haben nicht mehr die Intensität gehabt, die wir im Spiel brauchen."

ÖFB-Legionär David Alaba spricht diese Fehler auch klar an: "Wir haben aufgehört, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Wir haben aufgehört, die nötigen Meter zu machen. Und wenn wir das machen, hat Hoffenheim die Qualität, es nochmal gefährlich zu machen."

Auch Serge Gnabry fand klare Worte für das Zurückschalten im zweiten Durchgang. "Offensiv macht es jedem von uns sehr viel Spaß, wir haben viele Chancen pro Spiel und schießen drei, vier Tore", holt er zum großen "Aber" aus.

"Defensiv gab es klar viel zu verbessern. Wir hatten in der zweiten Hälfte zu einfache Ballverluste, haben da ein bisschen nachgelassen, was wir nicht hätten tun dürfen. Sonst wäre Hoffenheim gar nicht mehr zurückgekommen. Das müssen wir in den Griff kriegen, dass wir das Spiel gut zu Ende kriegen, wenn wir führen."

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Textquelle: © LAOLA1.at

DFB Pokal: Bayern nach Sieg gegen Hoffenheim im Halbfinale

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