Suttner und Co. sorgen für Werder-Rückschlag

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Die 17. Kalenderwoche 2019 wird Werder Bremen wohl so schnell wie möglich vergessen wollen.

Nach dem unglücklichen Halbfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Bayern München gehen die Hanseaten am 31. Spieltag der deutschen Bundesliga bei Fortuna Düssledorf mit 1:4 unter.

Raman (1.) und Karaman (22.) bringen die Fortuna früh auf Kurs. Kruse (28.) besorgt vom Elferpunkt den Anschlusstreffer, doch Hennings (56.) und Markus Suttner (74.) machen alles klar.

Bremen muss damit im Kampf um die internationalen Plätze einen Rückschlag hinnehmen.

Der Rückstand auf die siebtplatzierten Hoffenheimer (50) beträgt weiter vier Punkte. Die TSG als auch VfL Wolfsburg - wie Werder momentan mit 46 Zählern - spielen allerdings erst am Sonntag. Düsseldorf festigt Rang 10 und hält nun bei 40 Punkten.

Suttner sorgt für Todesstoß

Benito Raman sorgt nach nur 48 Sekunden für einen absoluten Blitzstart der Düsseldorfer. Markus Suttner leitet die Aktion über links ein. In der Mitte bedient dann Henning den Torschützen, der trocken ins lange Eck einschiebt.

In der 22. Minute erhöht Kenan Karaman nach einem Solo über das halbe Feld. Die Werder-Abwehr agiert in dieser Situation viel zu passiv.

Doch die Hanseaten schlagen kurz danach zurück: Ayhan foult Klassen an der Strafraumgrenze, Schiedsrichter Cortus gibt den Elfmeter nach Intervention des Video-Assistenten. Diesen verwandelt Max Kruse sicher. In der 35. Minute hat Sahin den Ausgleich am Kopf, scheitert jedoch an der Latte.

Nach Wiederbeginn sorgt Rouwen Hennings (55.) nach einem mustergültig vorgetragenen Konter für die Vorentscheidung.

Nachdem Werder den neuerlichen Anschlusstreffer trotz guten Möglichkeiten verpasst, sorgt ÖFB-Legionär Markus Suttner mit einem strammen Schuss von der linken Seite in Minute 74 für Werders Todesstoß. Es ist das erste Tor des Linksverteidigers für die Fortuna in seinem vierten Bundesligaeinsatz.

Suttner spielt bei Düsseldorf genauso wie Kevin Stöger durch. Bei Werder kommt Martin Harnik in Minute 80 ins Spiel, Marco Friedl sieht die Partie von der Bank aus.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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