Wer wird neuer Trainer beim FC Bayern München?

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Carlo Ancelotti ist nicht mehr Trainer des FC Bayern München.

Der deutsche Rekordmeister trennte sich einen Tag nach der 0:3-Pleite in der CL bei Paris St. Germain vom 58-jährigen italienischen Startrainer.

Gleichzeitig gaben die Münchner bekannt, dass Co Willy Sagnol als Interimscoach übernimmt und am Sontag beim Gastspiel bei der Hertha (LIVE ab 15:30 Uhr) auf der Trainerbank sitzen wird.

Eine langfristige Lösung dürfte der Franzose, der erst im Juni als Nachfolger von Hermann Gerland installiert wurde, jedoch nicht sein. Oder doch?

Wer könnte den Trainerjob beim FCB machen. LAOLA1 nennt sechs Kandidaten:

Thomas Tuchel

Die logischste Wahl, da aktuell vereinslos. Zudem gab es in Vergangenheit immer wieder Lobeshymnen der Münchner in Richtung des ehemaligen BVB-Trainers. Gespräche der beiden Parteien sollen bereits stattgefunden haben. Tuchel und Bayern würde jedenfalls passen. Der 44-Jährige gilt als akribischer Arbeiter und als deutsches Pendant zu Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola.

Chancen: 90 Prozent

Vieles deutet auf Tuchel hin: Man schätzt seine Arbeit, er wäre sofort und ablösefrei zu haben. Ein Haus in seiner Wahl-Heimat München besitzt er übrigens auch bereits. Dass er auf zwischenmenschlicher Ebene nicht unbedingt als sehr einfach gilt, sollte aber erwähnt werden.

Julian Nagelsmann

Er ist der deutsche Shootingstar im Trainerbusiness. In seiner ersten Saison führte der aus Oberbayern stammende 30-Jährige die TSG Hoffenheim auf Platz vier. Zuletzt machte er auch kein Hehl daraus, dass er sich ein zukünftiges Engagement beim deutschen Rekordmeister durchaus vorstellen könnte. Die Vereinsführung der Bayern wiederum sieht großes Potenzial in Nagelsmann und beschäftigt sich mit ihm. Das Problem: Sein Vertag in Hoffenheim läuft noch bis Sommer 2018 und 1899-Boss Dietmar Hopp lässt seinen Erfolgscoach nicht ziehen.

Chancen: 50 Prozent

Eines ist klar, wenn die Bayern in Deutschland bei einem Klub anklopfen, bekommen sie auch meistens das, was sie wollen. Hoffenheim hat jedoch keinen Plan B für den Trainerposten und dürfte tatsächlich hart bleiben. Zudem könnten die Bayern noch etwas zu früh für Nagelsmann kommen – Stichwort Erfahrung.

Willy Sagnol

Interimistisch wird der 40-Jährige auf jeden Fall in Berlin auf der Bank sitzen. Wie es dann mit ihm weitergeht, ist offen. Zwar besitzt der Ex-Spieler (277 Pflichtspiele zwischen 2000 und 2009) Erfahrung als Chefcoach – er war von 2014 bis 2016 Trainer bei Bordeaux -, aber ob das für die Vereinsführung reicht? Definitiv sicher scheint, dass Hermann Gerland wieder zurückkehren wird, um Sagnol zu unterstützen.

Chancen: 25 Prozent

Die ehemalige Identifikationsfigur und Publikumsliebling hat durchaus Chancen, bis Winter bzw. Saisonende im Amt zu bleiben. Wohl aber nur dann, wenn die Bayern erst zu einer späteren Zeit ihren Wunschtrainer (möglicherweise Nagelsmann) bekommen.

Lucien Favre

Der Schweizer hat sich in Deutschland mit Erfolgen bei Hertha BSC und vor allem Mönchengladbach einen guten Namen gemacht. Und auch bei seinem jetzigen Klub, OGC Nizza, leistet er hervorragende Arbeit. Favre kennt die dt. Liga und weiß, was es heißt, bei einem Verein wie Bayern tätig zu sein.

Chancen: 15 Prozent

Der 59-Jährige war schon im Sommer heiß begehrt, doch ein Wechsel nach Dortmund kam nicht zustande, da sich Nizza querlegte. Ein Veto dürfte es wohl auch diesmal geben.

Jürgen Klopp

Klopp zu den Bayern – das hätte schon etwas. Der 50-Jährige ist in Liverpool aktuell nicht gerade unumstritten, besitzt jedoch noch einen Vertrag bis 2022. Sprich: Es würde eine ganz, ganz teure Angelegenheit für den FCB werden.

Chancen: 10 Prozent

Klopp ist jemand, der nicht unbedingt überschnell seine Zelte abbricht. In Mainz und in Dortmund war er jeweils sieben Jahre tätig. Außerdem gilt er nicht gerade als großer Fan der Münchner und im speziellen der Vereinsführung.

Luis Enrique

Do it again? Engagieren die Münchner erneut einen erfolgreichen Barcelona-Trainer? Mit den Katalanen holte der 47-Jährige in seiner dreijährigen Amtszeit insgesamt neun Titel, darunter 2 Mal die Meisterschaft, 3 Mal den Pokal und einmal die Champions League. Allerdings hat Enrique mehrfach erklärt, dass er nach seiner Barcelona-Ära eine Auszeit benötigt.

Chancen: 5 Prozent

Die Verpflichtung des Spaniers gilt als äußerst unwahrscheinlich. Zum einen wegen der bereits erwähnten freiwilligen Pause, die wohl bisher viel zu kurz gewesen wäre. Zum anderen spricht er kein Deutsch. Das ist für den neuen Bayern-Coach Pflicht.

Wer soll Bayern-Trainer werden?


Textquelle: © LAOLA1.at

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