Völler wettert gegen Videobeweis

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Der Videobeweis soll für mehr Gerechtigkeit in der Deutschen Bundesliga sorgen. Aber in die vielen kritischen Stimmen reiht sich auch Rudi Völler ein.

"Es wird einen Tick gerechter durch die Video-Assistenten, besonders bei Abseits-Entscheidungen. Aber: Der Videobeweis ist ein Stimmungskiller. Das ist nur schwer zu ertragen. So schadet er wegen der Abläufe mehr, als er hilft. Das Stadion-Spektakel leidet", sagt Leverkusens Sportchef in der "Sport Bild".

Bisher wurde der Videobeweis 28 Mal zu Rate gezogen, vier Mal mit Leverkusener Beteiligung. Alle Entscheidungen fielen zu Ungunsten der Werkself aus, womit man das Bundesliga-Schlusslicht dieser Statistik darstellt.

"Man hat das Gefühl, dass man nach einem Tor erst jubeln darf, wenn der Gegner Anstoß hat. Für die Fans im Stadion ist das alles nur schwer nachzuvollziehen. Ich lasse mich in Zukunft auch gerne eines Besseren belehren", bemängelt Völler, der auch eine Verhaltensänderung bei den Schiedsrichtern bemerkt.

"Sie pfeifen anders als früher. Sie wissen, dass sie noch eine Möglichkeit in der Hinterhand haben. Sie arrangieren sich mit den Hilfsmitteln. Ich gebe neuen Entwicklungen immer eine Chance. Aber beim Video-Assistenten müssen wir uns wirklich überlegen, wie wir da in Zukunft das richtige Maß finden."

Am meisten "profitiert" haben übrigens Dortmund (fünf positive, keine negative Entscheidung) und der FC Bayern (vier positive, eine negative).

VIDEO - Auch ein Schiri kritisiert den DFB wegen des Videobeweises:

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