Peter Stöger: Karneval trotz Krise

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Am kommenden Wochenende ruht die deutsche Bundesliga aufgrund der Länderspielpause - aber keineswegs Köln.

Am Samstag ist der 11.11., der Start in die neue Karnevals-Session, im Rheinland gefühlt einer der höchsten Feiertage.

Und den wollen die Kölner trotz der sportlichen Krise feiern. "Es gibt Dinge, die kann man nicht verschieben. Weihnachten zum Beispiel, Geburtstage, oder den 11.11.", stellt Trainer Peter Stöger klar.

"Da ist es dann auch egal, ob man zwei oder vierunddreißig Punkte hat."

"Deshalb werde ich am Samstag unterwegs sein. Und ich bin sicher, dass man das in dieser Stadt versteht", erklärt der 51-jährige Wiener.

Stögers Stuhl wackelt nicht

Obwohl es nach wie vor nicht läuft, steht der Klub hinter dem ehemaligen ÖFB-Teamspieler. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle betonte nach dem jüngsten 0:3 gegen Hoffenheim: "Es gibt keine Diskussion um Peter Stöger."

Dies sei vor dem Spiel nicht der Fall gewesen und auch jetzt nicht, sagte Wehrle gegenüber Journalisten. "Wir haben noch 23 Spiele, um die Wende zu schaffen", betonte er.

Das Fachmagazin "kicker" bezeichnete Stöger im Verein als "sakrosankt, unantastbar". Der Wiener selbst beteuerte nach Kölns schlechtestem Start in der Bundesliga-Historie: "Ich fühle keine Stimmung gegen mich. Und es wird auch nichts kommen, mit dem ich nicht gerechnet hätte." Die Hoffnung war groß bei den Kölnern nach einer umjubelten Vorstellung in der Europa League. Drei Tage nach dem 5:2 gegen BATE Borissow, dem ersten Sieg im Europacup seit 25 Jahren, folgte in der Liga jedoch wieder Ernüchterung. Hoffenheim mit den Österreichern Florian Grillitsch und Stefan Posch agierte deutlich abgeklärter.

Wie die Chefetage steht auch die Kölner Mannschaft hinter ihrem Coach. "Er hat uns vier Jahre lang aufgebaut und bis nach Europa gebracht", sagt Torhüter Timo Horn. "Und dass die Situation so ist, wie sie jetzt ist, liegt als allerletztes am Trainer. Peter Stöger war, ist und bleibt der richtige Trainer für uns", ergänzt er.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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