ÖFB-Teamspieler erntet Sonderlob von seinem Trainer
Der 28-jährige Offensivspieler führt die Scorerliste der deutschen Bundesliga an. Laut seinem Trainer war er auf Klubebene womöglich noch nie so stark in Form.
ÖFB-Legionär Marco Grüll wird beim SV Werder Bremen immer mehr zum absoluten Unterschiedsspieler.
Der 28-jährige Offensivakteur führt mit zwei Toren und vier Vorlagen gemeinsam mit Bayern-Superstar Michael Olise die Scorerliste der deutschen Bundesliga an. Als Belohnung für seine starken Leistungen bei den Hanseaten wurde er erstmals seit November 2025 ins ÖFB-Nationalteam einberufen.
Im Anschluss an den letzten Spieltag, an dem er mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 1:2 gegen Augsburg die Wende einleitete, sparte Cheftrainer Daniel Thioune nicht mit Lob für den Ex-Rapidler. Er sei "verdientermaßen Spieler des Spiels geworden", meinte der 52-Jährige, nachdem Grüll beim 3:2-Sieg gegen den FCA auch noch zwei Assists beigesteuert hatte.
Grüll hat "das Momentum auf seiner Seite"
"Man nimmt ihn immer als Kaderspieler wahr", erläuterte Thioune das Standing des 28-Jährigen innerhalb des Klubs: "Man ist immer froh darüber, dass er fleißig arbeitet, dass er sich an taktische Inhalte hält und dass er dann grundsätzlich auch immer zuverlässig ist – aber das will ja kein Fußballer über sich hören."
Die Aufforderung, "dass er jetzt auch mal Qualitäten zeigen kann, die er ja besitzt", hat gefruchtet und sein Potenzial noch weiter zum Vorschein gebracht. In offensiver Rolle kann er seine Stärken nun noch häufiger ausspielen. "Ich weiß nicht, ob wir bei Werder Bremen Marco Grüll schon mal in einer besseren Verfassung gesehen haben", lobt Thioune.
Jetzt habe er "das Momentum auf seiner Seite". Ob er auch im ÖFB-Team eine tragende Rolle einnehmen kann, bleibt abzuwarten. Grüll selbst bekundete jedenfalls: "Ich will so weitermachen."