Hannes Wolf plant dauerhaften Gladbach-Verbleib

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Der von RB Leipzig an Borussia Mönchengladbach verliehene Hannes Wolf plant dauerhaft beim deutschen Traditionsklub zu bleiben. Das sagt der 21-Jährige gegenüber "Sport Bild".

"Mein persönliches Ziel ist es, dauerhaft hierzubleiben. Ich habe richtig Bock auf Borussia, und das will ich den Leuten hier mit guten Leistungen zeigen", so der ÖFB-U21-Teamspieler.

Wolf wechselte im Juli für eine Leihgebühr in Höhe von 1,5 Millionen Euro zum Verein, der von Förderer Marco Rose trainiert wird. Der Deutsche spielte zwar eine gewichtige Rolle bei der Wechsel-Entscheidung des Linksfußes, war aber nicht der einzige ausschlaggebende Faktor.

"Natürlich hat er eine große Rolle gespielt", meint Wolf. "Aber es war für mich auch extrem wichtig, dass Max Eberl relativ früh zu mir meinte, dass der Verein mich auch unabhängig von Marco unbedingt verpflichten möchte. Das hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben. Borussia ist seit vielen Jahren ein toll geführter Verein. Seit es im Winter die ersten losen Gespräche gab, war für mich klar: Ich will nur hierhin. Für mich ist Gladbach genau der richtige Schritt."

"Geiler geht es nicht"

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Wolf hatte in Leipzig kein einfaches Jahr. Für 12 Millionen Euro aus Salzburg verpflichtet, brach sich der Angreifer noch vor seinem ersten Spiel für die Sachsen bei der U21-EM im Sommer 2019 den Knöchel. Unter seinem langjährigen Förderer und Trainer Marco Rose soll in Gladbach alles besser werden.

"Gladbach und Marco Rose - geiler geht es gerade nicht!", frohlockt Wolf, der festhält, dass er von seinem Cheftrainer wegen deren Vorgeschichte nichts geschenkt bekommen würde.

"Wir haben die gleiche Arbeitsmoral und den gleichen Siegeswillen - mindestens einmal pro Saison haben wir uns aber auch richtig gezofft. Das Gute ist: Keiner von uns ist nachtragend."

Die Fans der Borussia dürfen sich laut Wolf auf einen Spieler freuen, der "alles gibt, auch wenn er nicht jedes Mal glänzt. Das verspreche ihn ihnen. Ich bin kein Egoist, sondern will mit der Mannschaft den größtmöglichen Erfolg."

"Habe nicht alles richtig gemacht"

Das Horror-Jahr in Leipzig startete für Wolf mit der Verletzung im U21-Nationalteam. Seinen ersten von fünf Einsätzen hatte Wolf im Dezember über fünf Minuten. "Die Mannschaft hat toll funktioniert und eine überragende Hinrunde gespielt, da war es schwer für mich, ins Team zu kommen. Und wenn du bei RB nicht funktionierst, hat der Klub eben auch die finanziellen Möglichkeiten, um direkt einen anderen Spieler für deine Position zu holen", resümiert Wolf.

Für Kritik sorgte der junge Österreicher mit mangelnder Einstellung, die ihm Trainer Julian Nagelsmann vorgeworfen hatte und einem Goldsteak-Foto. Wolf gesteht: "Ich habe in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht, das gehört zur Wahrheit dazu, und dessen bin ich mir bewusst. Was ich mir bei diesen Instagram-Posts gedacht habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht mal mehr."

Dennoch richtet Wolf einen Nebensatz an seine Kritiker. "Wer mir wegen dieser Vorfälle aber meine fußballerische Einstellung absprechen will, der kennt mich leider überhaupt nicht". Dass dies der Fall sein könnte, findet Wolf "schade". Er habe "hart gearbeitet, um den Sprung in eine große Liga zu schaffen".

Textquelle: © LAOLA1.at

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