"Mia san müd"
Ungeklärt ist weiter die Zukunft von David Alaba. In den Verhandlungen über die Verlängerung des bis 2021 laufenden Vertrags des Wieners klangen vorerst keine Details nach außen. Für seine Leistung gegen Hoffenheim erhielt auch Alaba mediale Kritik. "Der Abwehrchef hatte seine Defensive überhaupt nicht im Griff", urteilte die "Bild". Auch andere Zeitungen kamen angesichts der vier Gegentore wenig überraschend zu diesem Schluss.
"Mia san müd", titelte indes die "Süddeutsche Zeitung" am Montag über die müden Bayern. Insgesamt 53 Spiele bis zum angepeilten Königsklassen-Finale am 29. Mai in Istanbul müssen die Münchner bewältigen, falls sie ihr Triple verteidigen wollen. "Wir suchen keine Ausreden. Das erwartet uns in diesem Jahr. Alle paar Tage ist ein Spiel, das wissen wir", sagte Neuer. "Dementsprechend können wir nicht so viel darüber reden, dass wir kaputt sind, sondern müssen es annehmen." Im Übrigen habe man "massig" Siege gehabt in letzter Zeit, Niederlagen würden schließlich auch zum Sport gehören: "Ich kann einfach nur sagen, dass das menschlich ist."
Flick, der in Hoffenheim Torjäger Robert Lewandowski und Leon Goretzka bis zur 57. Minute schonte, hatte schon vor der Niederlage erklärt: "Unser Rhythmus wird bis Weihnachten aus Spiel Regeneration, Spiel Regeneration bestehen." Nach dem Supercup gegen Dortmund steht für die Bayern am Sonntag gegen Hertha BSC die nächste Liga-Partie an. Danach müssen die Nationalspieler für drei Partien zum deutschen Team.
Die Bayern-Niederlage gegen Hoffenheim im VIDEO: