Martin Harnik mit Appell an eigene Fans

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Das Tuch zwischen den Fans von Hannover 96 und der sportlichen Führung ist zerrissen.

Das wurde auch beim 1:0-Sieg bei Mainz 05 ersichtlich, die mitgereisten Anhänger schwiegen. Siegtorschütze Marik Harnik spricht nach dem Auftakterfolg über das Dilemma: "Bei diesem Thema sind wir doch eher Nebendarsteller. Da geht es weniger um die sportliche Situation, sondern um die sportliche Führung", so der ÖFB-Legionär.

"Wir wollen keine Stellung beziehen, nur unterstreichen, dass wir die Fans brauchen. Ich hoffe, diese Botschaft kommt an", appelliert Harnik vor allem mit Blick auf die bevorstehende Heimpartie gegen Schalke. "Schließlich spricht man nicht umsonst vom Heimvorteil, weil die Fans hinter einem stehen. Mit einem ruhigen Stadion wird dieser Vorteil verschwinden."

Erfolgserlebnisse wie in Mainz könnten den Dauerkonflikt entschärfen. "Selbstverständlich hilft es", vermutet Harnik. "Der Verein steht und fällt mit dem sportlichen Erfolg." Zuallererst ist in diesem Konflikt Hauptdarsteller und Klubchef Martin Kind - er schaute sich wegen eines privaten Abendtermins das Spiel zu Hause im Fernsehen an - gefragt.

Sein Plan zur Übernahme der Anteilsmehrheit an der Profigesellschaft des Vereins hat die Fans in Rage gebracht. "Kind muss weg", forderten am Samstag Fans auf einem Transparent. Klein beigeben will Kind ("Ich bin keiner, der aufgibt") nicht.

Textquelle: © LAOLA1.at

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