Burgstaller: "Ich glaube, das ist Zufall"

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Guido Burgstaller hat auf Schalke eingeschlagen. Seit seinem Wechsel im Winter erzielte der Kärntner sechs Tore in der Bundesliga, zudem zwei in der Europa-League.

Burgstaller erweist sich dabei als Mann für das 1:0 - vier Mal war das bisher der Fall, zuletzt beim 4:1-Sieg gegen Wolfsburg.

"Ich glaube, dass das Zufall ist. Ein Tor will ich immer schießen, ob es nun 0:0 steht, wir schon führen oder hinten liegen", sagt der ÖFB-Teamspieler dem "kicker".

Ihm sei nur wichtig, "dass ich viele Zuspiele bekomme und in aussichtsreiche Situationen gelange. Mir ist es am liebsten, wenn wir den Ball gewinnen und dann schnell umschalten. Daraus ergeben sich oft große Möglichkeiten".

"Großer Respekt vor der Aufgabe"

Der 27-Jährige ist zweifelsfrei bei den Königsblauen angekommen. Bei seinem Wechsel vom Zweitligisten Nürnberg zu Schalke habe er sich aber "Gedanken gemacht". "Ich hatte großen Respekt vor der Aufgabe, weil man sich nie sicher sein kann, dass es auf Anhieb gut funktioniert. Ich wusste, dass ich meine Chancen bekommen würde, wenn ich so weitermache wie in Nürnberg, und bin froh, dass sich das bewahrheitet hat."

Mit Teamchef Marcel Koller habe sich Burgstaller damals nicht über seinen Transfer beraten. Lediglich mit seiner Familie und seinem Berater habe er gesprochen. "Ich wollte diesen Schritt gehen und war mir meiner Sache sicher. Deshalb habe ich keinen externen Rat eingeholt."

Der Wechsel hat sich schon jetzt gelohnt - sowohl für den Stürmer als auch für Schalke. "Es hat mehrere Angebote gegeben, aber als sich Schalke gemeldet hat, war meine Entscheidung sofort klar und alles andere erledigt", erzählt Burgstaller.

Lob vom Sportchef: "Er ist ein Pfundskerl"

Bei den Königsblauen steht er noch bis mindetens 2020 unter Vertrag. Von der Vereinsführung und seinen Kollegen gibt es jetzt schon Lob für den Kärntner. "Wir sind sehr glücklich darüber, wie er spielt, wie er arbeitet, wie er kämpft und dass er dann auch noch trifft", sagt Sportvorstand Christian Heidel. "Er ist ein Pfundskerl und passt prima bei uns rein, auch die Zuschauer mögen ihn."

Torwart Ralf Fährmann sagt: "Dass er sofort sportlich so gut bei uns eingeschlagen ist, freut mich sehr für ihn. Er ist außerordentlich wichtig für uns - auf und neben dem Platz. Selbst wenn ich wollte, könnte ich nichts Schlechtes über Guido sagen."

Das sagt Guido Burgstaller über sein "Comeback" im ÖFB-Nationalteam:

Textquelle: © LAOLA1.at

Mintzlaff nicht mehr Red Bulls "Head of Global Soccer"

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare