Kainz nach Derby-Tor: "Ein einzigartiges Gefühl!"

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Vom Abstellgleis zum Matchwinner: Mit dem 2:1-Treffer zum Derbysieg über den Hamburger SV hat sich Florian Kainz in die Herzen der Bremer Fans geschossen.

"Ich habe nicht ganz gewusst, wie ich jubeln soll und bin einfach in die Menge der Ersatzspieler gelaufen", grinst ein sichtlich erleichterter Goldtorschütze auf Werders YouTube-Kanal.

Mit der Jokerrolle kann er sich gut anfreunden: "Egal, ob ich fünf Minuten oder eine halbe Stunde spiele, es zählt immer nur der Erfolg der Mannschaft."

"Ich komme ja aus Österreich..."

Es war die 75. Minute, zwölf Minuten waren seit seiner Einwechslung für Florian Grillitsch vergangen, als Kainz mit einem Flachschuss in die linke Ecke für Jubel bei knapp 40.000 Werder-Fans sorgte.

Gerade in einem Derby den wichtigsten Treffer zu erzielen, ist ein besonderes Gefühl: "Es ist einzigartig. Ich komme ja aus Österreich, da sind nicht so viele Zuschauer im Stadion. Aber ich habe in Wien ein paar Derbys gespielt. Man versucht, das irgendwie aufzusaugen, die ganze positive Energie, die von den Rängen kommt", sagte der 24-jährige Grazer nach Abpfiff bei "Sky".


Ein anderes Derby endet dramatisch:

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Nach der Winterpause hellte sich die Lage für den Sommer-Neuzugang von Rapid etwas auf, nachdem Alexander Nouri, seit Oktober Cheftrainer, eine Vorbereitung mit dem Flügelflitzer durchmachen konnte.

"Ich bekomme von ihm immer das gleiche mit, wenn ich reinkomme: Ich soll Vollgas geben, der Mannschaft helfen, ein paar taktische Anweisungen und wo ich bei Standards stehen soll", beschrieb der Joker, der in zehn der letzten 13 Bundesliga-Partien eingewechselt wurde und nun zu seinem zweiten Tor kam.

Kollektiv muss ohne "Juno" bestehen

Seit neun Spielen sind die Bremer nun ungeschlagen, wodurch sie sich langsam wieder in Richtung der Europacup-, statt der Abstiegs-Plätze orientieren dürfen.

"Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt in der Mannschaft, es fallen viele aus, aber die anderen kompensieren das dann gut. Es macht zur Zeit riesig Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen, wir können nur hoffen, dass es so weitergeht. Es passt einfach das ganze Trainerteam mit der Mannschaft gut zusammen, wir harmonieren", schoss Kainz ein Lob auf das Betreuerteam nach.

Auch Zlatko Junuzovic kam auf diesen Aspekt zu sprechen: "Von ungefähr kommt unsere Serie nicht, jeder trägt seinen Teil dazu bei. Nur als Einheit können wir bestehen, und als Einheit haben wir bestanden. Wir brauchen jeden einzelnen Spieler, dass wir so gut reagieren können, ist brutal wichtig."

Nächstes Wochenende in Ingolstadt muss jedenfalls einer seiner Kollegen den Kapitän ersetzen. Er ist nach seiner fünften Gelben Karte, die er sich schon nach einer halben Stunde abholte, gesperrt.


Textquelle: © LAOLA1.at

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