Ex-Bayern-Coach Ancelotti trainiert schon wieder

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Carlo Ancelotti, unter der Woche vom FC Bayern München vor die Tür gesetzt, ist weit davon entfernt, Trübsal zu blasen.

Der 58-jährige Italiener lässt keine Zeit verstreichen und kehrt bereits am Montag wieder an die Seitenlinie zurück.

Im armenischen Viertel Jerusalems, das vor einem Jahr dank Spenden eingeweiht worden war, wird er im Rahmen des italienischen Friedensprojekts Assisi for Peace Kinder diverser Religionen trainieren. Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Novak Djokovic, Gianluigi Buffon und Valentino Rossi unterstützen dieses Projekt.

Das ist aber nur der erste Schritt von Ancelotti in die Zukunft. Um Angebote wird sich der Routinier keine Sorgen machen müssen, China soll ein großes Thema sein. Doch italienische Medien sind sich sicher, dass sich der Coach eine Auszeit in Kanada, der Heimat seiner Ehefrau, nehmen wird.

Das Bayern-Aus kommt in Italien nicht gut an, von vielen Seiten erhält Ancelotti Unterstützung. "Ich habe mit Ancelotti telefoniert. Er ist eine Person, dem alle Italiener, die Fußball lieben, besonders dankbar sind", wird der Präsident des italienischen Olympischen Komitees (CONI) zitiert.

Auch Fiorentina-Manager Giancarlo Antognoni, Weltmeister von 1982, erklärt sich mit Ancelotti solidarisch: "Ich dachte, der FC Bayern würde ihm mehr Zeit geben. Heute ist Fußball jedoch so schnell, dass man sofort vergisst, was ein Coach geleistet hat. Sicherlich wird Ancelotti keine Probleme haben, einen anderen Klub zu finden."

Textquelle: © LAOLA1.at

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