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Entscheidung im Machtkampf zwischen Hütter und Krösche gefallen

Dem Sportvorstand von Eintracht Frankfurt wird ein schwieriges Verhältnis zu Trainer Adi Hütter nachgesagt. Der Aufsichtsrat hat sich nun mit der Causa befasst.

Entscheidung im Machtkampf zwischen Hütter und Krösche gefallen Foto: © IMAGO / Jan Huebner

Die Gerüchte über ein vorzeitiges Aus von Markus Krösche als Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt haben in den letzten Tagen Fahrt aufgenommen.

Dafür hat der 45-Jährige mit einem kryptischen Interview nach dem 3:3-Unentschieden bei Union Berlin selbst gesorgt. Auf seine Zukunft beim Klub angesprochen, meinte Krösche: "Lasst es uns beim Fußball belassen." Ein TV-Interview bei "Sky" sagte er kurzfristig ab.

Aufgrund seiner jüngsten Trainerentscheidungen - vor allem die Bestellung von Albert Riera wird intern als Missverständnis angesehen - ist er nicht mehr unumstritten. Zudem wird ihm ein schwieriges Verhältnis zum neuen und zugleich alten Trainer Adi Hütter nachgesagt. Die "Bild" bestätigte unlängst derartige Spekulationen.

Aufsichtsrat mahnt zu "Geschlossenheit"

Am Mittwoch kam der Aufsichtsrat von Eintracht Frankfurt zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Im Zuge dieses Treffens wurde auch über die Zukunft von Markus Krösche diskutiert. Das Ergebnis: Der Aufsichtsrat steht weiter hinter dem 45-Jährigen, Krösche bleibt im Amt.

"Wir haben die sportliche und wirtschaftliche Situation sowie die Entscheidungen der zurückliegenden Transferperiode im Aufsichtsrat sehr ausführlich und konstruktiv erörtert. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass wir die vor uns liegenden Aufgaben weiter mit großer Geschlossenheit angehen wollen", erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Mathias Beck.

Auch Markus Krösche selbst äußerte sich: "Die zurückliegende Transferphase war anspruchsvoll und von einem in diesem Jahr außergewöhnlichen Marktumfeld geprägt. Vor diesem Hintergrund haben wir mit insgesamt 38 Transferbewegungen und unter Berücksichtigung unserer sportlichen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die erforderlichen Anpassungen im Kader vorgenommen. Unser voller Fokus gilt nun dem sportlichen Erfolg und einer erfolgreichen Saison. Ich arbeite mit voller Überzeugung daran, unsere Ziele zu erreichen", so der Sportvorstand.

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