Eintracht-Frankfurt-Boss will keine AfD-Wähler

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Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer will auf der Mitgliederversammlung des deutschen Fußball-Bundesligisten gegen die AfD Stellung beziehen.

"Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen", sagt Fischer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt."

Er sei "nicht naiv und sich sicher", dass es auch unter Eintracht-Mitgliedern AfD-Wähler gebe. "Aber ich werde sehr deutlich klarmachen, was wir davon halten und dass der Verein für andere Werte und Ziele steht", meint Fischer, der seit 2000 Präsident ist und erneut für das Spitzenamt kandidiert.

Fischer: "Sport muss seine Stimme erheben"

"Der Sport muss vielmehr auch ganz klar politisch sein und seine Stimme erheben gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist", sagt Fischer.

Als Eintracht Frankfurt, als einer der größten und bedeutendsten Vereine in Deutschland, müsse man bereit sein, "klare Kante zu zeigen und Position zu beziehen".

Die beiden Landessprecher der AfD Hessen, Robert Lambrou und Klaus Herrmann, kritisieren die Aussagen Fischers und weisen seine Behauptung, es gebe in der AfD rassistische und menschenverachtende Tendenzen sowie Antisemitismus, zurück.

Beide AfD-Sprecher fordern Fischer auf, den Fußball und Eintracht Frankfurt als Sportverein nicht für seine eigenen politischen Ansichten zu instrumentalisieren.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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