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Causa Kompany: Magath trainierte ebenfalls "mit 40 Grad Fieber"

Felix Magath spricht nach Vincent Kompanys Schwächeanfall über die Belastung von Trainern. Auf Schalke stand er selbst kurz vor einem Burnout.

Causa Kompany: Magath trainierte ebenfalls "mit 40 Grad Fieber" Foto: © IMAGO / wolf-sportfoto

Der Schwächeanfall von Bayern-Trainer Vincent Kompany hat eine Debatte zur Belastung der Trainer ausgelöst.

Trainer-Legende Felix Magath erzählt in der "Bild", dass auch er mit Krankheit an der Seitenlinie stand.

Magath spürte den Druck am eigenen Leib

Der mittlerweile 73-Jährige ist vom Schwächeanfall des Belgiers nicht überrascht: "Der Rhythmus ist schneller geworden. Die Frequenz höher. Und damit auch der Druck und die Belastung. Das gilt nicht nur für die Spieler, das gilt folgerichtig auch für die Trainer."

Auch Magath stand in seiner Trainerkarriere unter großem Druck - den er sich nach eigenen Angaben vor allem selbst machte: "Ich hatte diesen Druck, aber ich habe mir auch selbst Druck gemacht. Ich wollte immer gewinnen, wollte immer besser sein", erinnert sich der Deutsche.

Magath stand kurz vor Burnout

In seiner Zeit auf Schalke sei Magath sogar krank im Training erschienen: "Ich habe auch mit 40 Grad Fieber auf dem Platz gestanden - aber zum Glück ohne schlimmere Folgen."

Eine Situation wie bei Kompany habe der 73-Jährige nicht erlebt. Auf Schalke stand Magath jedoch auch kurz vor einem Burnout. Der Deutsche amtierte von 2009 bis 2011 nicht nur als Trainer der "Königsblauen", sondern auch als Manager und Sport-Vorstand.

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