100.000 Euro Schmerzensgeld für Klasnic

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Ex-Profi Ivan Klasnic feiert einen bedeutenden Sieg vor Gericht.

Im Prozess gegen zwei frühere Mannschäfts-Ärzte von Werder Bremen hat der nierenkranke Ex-Stürmer am Freitag Recht zugesprochen bekommen. Nach jahrelangen Verhandlungen stehen Klasnic nun 100.000 Euro Schmerzensgeld zu, die beiden Ärzte haften zudem für alle künftigen Behandlungskosten.

Nach Auffassung der Zivilkammer hätten die Ärzte die auffälligen Nierenwerte des Fußballers erkennen und behandeln müssen. Dies sei nicht geschehen. Klasnic musste sich bereits zwei Nierentransplantationen unterziehen, der 37-Jährige wartet inzwischen wieder auf ein neues Spenderorgan.

Das Gericht sah auch einen Anspruch Klasnics auf Zahlung eines Verdienstausfalls. Die Höhe muss noch ermittelt werden.

"Das tut schon gut", sagt Klasnic dem "Weser-Kurier". Er habe "immer gesagt, dass die Leute, die verantwortlich sind, am Ende des Tages am Pranger stehen werden". Richtig erleichtert sei er aber nicht. "Ich werde durch das Urteil ja nicht gesund, meine Situation bleibt die gleiche – ich liege an der Dialyse, nach wie vor."

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