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Heraf- und Djuricin-Klub Türkgücü insolvent

Jetzt droht dem deutschen Drittligisten ein Punkteabzug:

Heraf- und Djuricin-Klub Türkgücü insolvent Foto: © GEPA

Der deutsche Drittligist Türkgücü München, bei dem Andreas Heraf und Goran Djuricin an der Seitenlinie stehen, muss einen Insolvenzantrag stellen.

Die finanziellen Schwierigkeiten sind schon seit einigen Wochen bekannt, der Verein gab auch zu, nicht alle Nachweise zur Nachlizenzierung liefern zu können. Investor Hasan Kivran, seit 2015 dabei, verweigerte die nötigen Zahlungen. Nun ist ein Neun-Punkte-Abzug zu erwarten, der Türkgücü mit klarem Rückstand auf den letzten Tabellenplatz verbannen würde.

Abhängig davon, wie schlimm es finanziell um den Klub bestellt ist, könnte auch ein kompletter Neuaufbau in einer niedrigeren Spielklasse drohen - im schlimmsten Fall sogar das komplette Ende des Spielbetriebs.

Eigentlich wollten die Münchner bis 2023 in die 2. Bundesliga aufsteigen, nahmen nach einer enttäuschenden letzten Saison dafür auch Geld in die Hand. Der Erfolg stellte sich trotzdem nicht ein, Heraf ist auch bereits der dritte Cheftrainer in dieser Saison.

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