Viel Rückendeckung für Sascha Horvath

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Viel hat Sascha Horvath seit seinem Wechsel in die zweite deutsche Liga nicht gespielt. Lediglich sieben Pflichtspiele, davon fünf in der Meisterschaft, hat der 21-Jährige für Dynamo Dresden absolviert.

Sein bisheriges Highlight: Der 2:0-Sieg bei Jahn Regensburg in der sechsten Runde, als der Wiener ein Tor selbst erzielte und einen Assist lieferte. Doch in den vergangenen elf Partien durfte der ÖFB-U21-Teamspieler nur ein einziges Mal ran, für mickrige sechs Minuten.

Dennoch schwärmt sein Trainer Uwe Neuhaus in der "Bild": "Sascha ist ein extrem talentierter Spieler. Ich bin total überzeugt von ihm."

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Der Coach hat auch eine Erklärung für die wenige Einsatzzeit: "Ich glaube, dass die Phase, die wir in der Hinrunde durchlaufen haben, mit ein Grund dafür ist, dass Sascha für Außenstehende den Durchbruch noch nicht geschafft hat. Denn wenn es nicht so gut läuft, haben es Neuzugänge in einer Mannschaft besonders schwer." Neuhaus spricht dabei die fünf sieglosen Partien in Folge von der zehnten bis zur 14. Runde an.

Die Dresdner überwintern auf dem elften Rang, haben zehn Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz, aber nur vier Zähler Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

Neuhaus ist jedenfalls davon überzeugt, dass Horvath "noch durchstarten wird".

Die ÖFB-Legionäre der Zweiten Deutschen Bundesliga in der LAOLA1-Zeugnisvergabe zum Jahresende:

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Georg Margreitter (1. FC Nürnberg) Note: 2

Der Ex-Austrianer war - wenn er fit war - immer Stammspieler und ist auch am aktuellen Nürnberger Höhenflug beteiligt.

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Lukas Jäger (1.FC Nürnberg): Note: 5

Für den ehemaligen Altacher kam der Sprung zu dem Spitzenteam der zweiten Bundesliga etwas zu früh. Über einen Kurz-Einsatz im Pokal kam der 23-Jährige bis jetzt nicht hinaus.

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Johannes Kreidl (1.FC Nürnberg): Note: 3

Der U21-Teamgoalie ist die Nummer eins in der Nürnberger Regionalliga-Mannschaft und durfte auch schon das eine oder andere Mal auf der Profi-Bank Platz nehmen.

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Kevin Stöger (VfL Bochum): Note: 1-2

Der Mittelfeldspieler kam erst im Sommer von einer Kreuzbandverletzung zurück und zählt statistisch mittlerweile zu den besten Spielern der Liga. Nur seine für einen Offensiv-Spieler etwas magere Torausbeute von zwei Treffern bei vier Assists gilt es noch etwas aufzubessern, um den Sprung eine Klasse höher zu schaffen.

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Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt/VfL Bochum): Note: 2

Im Frühjahrs-Abstiegskampf der Ingolstädter wurde nicht mehr wirklich auf den Tiroler gesetzt. Der Wechsel nach Bochum folgte, wo sich der 26-Jährige als Einserstürmer etablieren konnte und auch schon fünf Treffer auf dem Konto hat.

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Nikola Dovedan (1.FC Heidenheim): Note: 4

Der Stürmer konnte seine starken Altach-Leistungen bei den abstiegsgefährdeten Heidenheimern mit einem Treffer und zwei Assists nicht bestätigen und verlor gegen Ende des Jahres seinen Stammplatz.

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Philipp Hosiner (Union Berlin): Note: 3

Nach einem Lungenkollaps kämpfte sich der 28-Jährige mit einem starken Frühjahr bravourös zurück. Aktuell tut sich der flinke Angreifer schwer, am starken Sebastian Polter in der Berliner Spitze vorbeizukommen.

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Christoph Schösswendter (Union Berlin): Note: 5

Seit seinem Sommer-Wechsel von Rapid läuft es für den baumlangen Verteidiger nicht gerade berauschend. Erst zwei Mal durfte der 29-Jährige das Ostberliner Trikot überstreifen und schaffte es zuletzt nicht einmal in den Kader.

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Christopher Trimmel (Union Berlin): Note: 2

Der 30-Jährige zählt zu den besten Außenverteidigern der ganzen Liga. Zudem ist der Burgenländer für die Standards der Hauptstädter verantwortlich und kann deshalb schon starke sechs Assists verbuchen. Zuletzt verlor er mit der Union aber etwas den Anschluss im Aufstiegsrennen.

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Michael Gspurning (Union Berlin): Note: 3

Für den Ex-ÖFB-Teamspieler war es ein Jahr zum Karriere-Ausklingen. Einsätze sammelte er keine mehr. Ab 2018 wird er Torwart-Trainer bei den "Eisernen" Berlinern.

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Patrick Möschl (Dynamo Dresden): Note: 4

Nach einem vielversprechenden Start wurde der technisch starke Flügelspieler zuletzt nur selten eingesetzt.

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Sascha Horvath (Dynamo Dresden): Note: 4

Bisher kam der Ex-Sturm-"Dribblanski" in Ostdeutschland nicht wirklich zum Zug. Nach zuletzt zehn Runden ohne Spielminuten durfte sich der 21-Jährige zum Jahresabschluss wieder über einen Kurzeinsatz freuen.

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Lukas Gugganig (Greuther Fürth): Note: 3

Der gelernte Innenverteidiger war lange weg vom Fenster, ehe er Mitte November plötzlich ins defensive Mittelfeld der Fürther rutschte und seitdem nicht mehr wegzudenken ist. In den letzten fünf Herbstrunden, in denen Gugganig zum Stammpersonal zählte, konnten die Bayern acht Punkte einfahren. Ein Nicht-Abstiegsplatz ist wieder in greifbarer Nähe.

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Niklas Hoheneder (Holstein Kiel): Note: 4

Den sensationellen Höhenflug des Aufsteigers aus Kiel erlebt der Ex-Leipziger großteils von der Bank aus mit. Auch in der vergangenen Drittliga-Saison war der Defensivspieler nur selten im Einsatz.

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Konstantin Kerschbaumer (Arminia Bielefeld): Note: 2

Trotz eines starken Frühjahrs wurde der zentrale Mittelfeldspieler von englischen Zweitligisten Brentford nach Bielefeld leihweise abgegeben. Bei der Arminia etablierte sich der Ex-Admiraner sofort als Stammspieler und betrieb mit acht Scorerpunkten Eigenwerbung.

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Manuel Prietl (Arminia Bielefeld): Note: 2

Der 26-Jährige spielte sich nach einem wackligen Start in das Kalenderjahr im defensiven Mittelfeld der Arminia fest und ist von dort nicht mehr wegzudenken.

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Marco Knaller (SV Sandhausen/FC Ingolstadt): Note: 4

Nach einem starken Frühling, in dem der 30-Jährige zu den besten Goalies der Liga zählte, wurde der Transfer nach Ingolstadt zum Wechseltheater. Nach einigen Streitigkeiten gelang dem Kärntner dann doch der Sprung zum Bundesliga-Absteiger, dort gibt es für Knaller aber kein Vorbeikommen an Einser-Keeper Nyland.

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Stefan Kulovits (SV Sandhausen): Note: 3

Der Kapitän der Sandhäuser wurde nach einem starken Frühling von gleich mehreren Verletzungen gestoppt und kam so in der aktuellen Hinrunde erst auf fünf Einsätze.

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Dominik Wydra (Erzgebirge Aue): Note: 3

Nachdem der als Mittelfeldspieler ausgebildete ÖFB-Teamspieler sich in der vergangenen Saison noch schwer tat, einen Platz bei den "Veilchen" zu finden, ist der 23-Jährige in seiner neuen Rolle als Innenverteidiger mittleweile gesetzt.

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Stipe Vucur (1.FC Kaiserslautern): Note: 2

Es ist nicht einfach bei einer Mannschaft, die abgeschlagener Letzter ist, herauszustechen. Dem Austro-Kroaten gelang dies dennoch mit guten statistischen Werten.

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Philipp Mwene (1. FC Kaiserslautern): Note: 3

Auch Mwene kann wenig für den sportlichen Tiefflug der Lauterer. Der Außenverteidiger beackert die rechte Seite des Schlusslichts brav und konnte 2017 immerhin vier Assists sammeln.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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