Falsches Spiel mit Heinz Lindner

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Heinz Lindner kann endlich wieder aufatmen.

Der 29-jährige Oberösterreicher hat vergangene Woche mit Wehen-Wiesbaden einen neuen Arbeitgeber gefunden und damit eine schwierige Zeit der Vereinslosigkeit hinter sich lassen können.

Als Nummer 1 im ÖFB-Team trotz Abstieg mit den Grasshoppers Zürich keinen neuen Verein gefunden zu haben - obwohl sein Vertrag ausgelaufen und er dadurch ablösefrei war - war so nicht zu erwarten. Vor allem wird das auf ein falsches Spiel seiner Beraterfirma SEG zurückgeführt.

"Viel versprochen, nichts wurde eingehalten", ärgert sich Lindner nun gegenüber der "Krone". Das kostete ihn nicht nur Nerven und Zeit sondern auch die Nummer-1-Position unter Franco Foda. "Es war zermürbend. Aber Tausend dank an Pepi Schicklgruber (Anm.: der Ex-ÖFB-Torhütertrainer absolvierte mit ihm Individualtraining), dass er mir da auf hohem Niveau geholfen hat."

Die logische Konsequenz: Lindner wechselte den Berater und kehrte zu Max Hagmayr zurück, der schon bald das Engagement beim deutschen Zweitligisten möglich machte, wo Lindner schon am Wochenende beim 2:1-Sensationserfolg des damaligen Letzten gegen den Tabellenführer VfB Stuttgart glänzte.

"Der Klub ist cool. Und auch die zweite deutsche Liga ist eine große Bühne, da kann ich mich beweisen." Möglicherweise für höhere Aufgaben und eine Rückkehr ins ÖFB-Team, wo er derzeit nur auf Abruf ist. Doch auch diese Tatsache vermittelt ihm ein gutes Gefühl.

"Es ist positiv, dass ich auf Abruf bin. So wird mir gezeigt, dass ich noch zur Mannschaft gehöre." Den Torhüter-Kollegen drückt er die Daumen, denn er weiß: "Wir haben ein Ziel. Die EM steht über allem."

Textquelle: © LAOLA1.at

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