Platzt die Rückkehr von Modeste nach Köln?

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Der 1. FC Köln bangt um die Rückkehr des früheren Starstürmers Anthony Modeste in die Domstadt.

Modeste war seit der Aufkündigung seines Vertrags beim chinesischen Klub Tianjin Quanjian im August vereinslos. Kündigungsgrund war der Verzug von Gehaltszahlungen. Daraufhin schlug Modestes früherer Arbeitgeber Köln zu und verpflichtete den ablösefreien 30-jährigen Franzosen zum Nulltarif. Oder doch nicht?

Bislang verweigert die FIFA nämlich die Freigabe des Transfers. Laut "Express"-Informationen soll diese auch nicht mehr erteilt werden.

Widersprüchliches Statement

Das deutsche Blatt zitiert die FIFA folgendermaßen: "Die FIFA-Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten hat am 6. Dezember 2018 eine Entscheidung über den arbeitsrechtlichen Streit zwischen Tianjin Quanjian FC und dem Spieler Anthony Modeste gefällt. Dem Beschluss zufolge muss Tianjin Quanjian FC dem Spieler eine ausstehende Vergütung zahlen. Es wurde jedoch festgestellt, dass dieser das Arbeitsverhältnis mit Tianjin Quanjian FC ohne triftigen Grund gekündigt hat."

Der "Effzeh" soll aus diesem widersprüchlichen Statement allerdings nicht ganz schlau werden. Denn obwohl bei Modeste offene Gehaltszahlungen ausstehen, stellt dies laut der FIFA keinen Kündigungsgrund dar.

Köln-Geschäftsführer Alexander Wehrle war sich im Gespräch mit "Sport Bild" vor einigen Wochen immerhin noch sicher, dass bei diesem Transfer alles mit rechten Dingen zugegangen ist: "Nach unseren Informationen und den Bewertungen der Anwälte, die wir bestätigt bekommen haben, hat er wirksam gekündigt."

Modeste und seine Berater erwägen nun, diesen Fall vor dem Internationalen Gerichtshof CAS anzufechten. "Die Überlegung muss man immer haben. Die Entscheidung lässt sich aber erst seriös treffen, wenn die Begründung vorliegt", sagt Modestes Anwalt Markus Buchberger.

Textquelle: © LAOLA1.at

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