Schottland braucht neuen Teamchef

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Gordon Strachan ist nach der verpassten WM-Qualifikation als Nationaltrainer von Schottland "im gegenseitigen Einvernehmen" zurückgetreten.

Der frühere Mittelfeld-Star von Aberdeen und Manchester United war seit Jänner 2013 Teamchef.

Schottland kam in der WM-Qualifikationsgruppe F zum Abschluss nicht über ein 2:2 gegen Slowenien hinaus. Dadurch verpasste man die Chance auf den zweiten Platz hinter den fix qualifiziertn Engländern, der die Playoff-Teilnahme bedeutet hätte.

Das Teilnehmerfeld für Russland 2018 steht. LAOLA1 wirft einen Blick auf die 32 Teams der Weltmeisterschaft.

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Russland: Die Russen sind als Gastgeber natürlich fix qualifiziert.

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Russland stellt eine sehr routinierte Mannschaft, die schon lange zusammen spielt. Ein Großteil des Kaders spielt in der heimischen Premjer-Liga.

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Frankreich: Die "Equipe Tricolore" konnte sich relativ problemlos in der schwierigen Gruppe A behaupten. Vier Punkte betrug schließlich der Vorsprung auf die Konkurrenz aus Holland und Schweden.

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Mit einer Mischung aus Superstars im besten Alter und einigen Top-Talenten sind die Franzosen auch in Russland ein heißer Tipp auf den Titel.

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Portugal: Im engen Kopf an Kopf-Rennen gegen die Schweiz setzten sich die Portugiesen am letzten Spieltag der Qualifikation wegen des besseren Torverhältnisses als Gruppenerster durch.

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Ronaldo und Co. sind als amtierende Europameister auch bei der WM bei vielen ganz oben auf der Rechnung.

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Deutschland: Der amtierende Weltmeister blieb in der Qualifikation als einziges Team makellos. Die Bilanz: 10 Spiele, 10 Siege und ein Torverhältnis von 43:4.

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Auf Deutschlands goldene Generation folgt die nächste. Routine trifft auf Talent. Sicher der Top-Favorit auf den WM-Titel.

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Serbien: Österreichs Gruppengegner wusste in der abgelaufenen Qualifikation vor allem offensiv durchaus zu überzeugen. Wenige hatten die Serben vorab als Gruppensieger auf der Rechnung.

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In ihrem 3-4-3 System ist Serbien mittlerweile schon sehr eingespielt und kann vor allem durch die Offensivpower auf den Flügeln jedem Gegner weh tun.

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Polen: Die Polen bleiben in einer eher einfachen Gruppe E souverän und nehmen mit 25 Punkten Platz 1 vor Dänemark ein.

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Die Mannschaft rund um Bayern-Star Lewandowski konnte ihre EM-Form konservieren. Die spannende Frage: Reicht es auch bei der WM für ein Viertelfinale?

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England: Die "Three Lions" konnten sich relativ glanzlos gegen die Konkurrenz aus Slowenien, Slowakei und Schottland in Gruppe F durchsetzen.

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Nach einer enttäuschenden EM hat sich Englands Mannschaft nicht wirklich weiter entwickelt. In Russland kann man überraschen, vor allem wenn Harry Kane on fire bleibt.

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Spanien: Der Weltmeister von 2010 konnte sich in der WM-Quali in Gruppe G in den direkten Duellen gegen Italien behaupten und blieb auch sonst souverän.

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Nach dem schwachen Abschneiden bei den letzten beiden Großturnieren, gilt es für die "Furia Roja" dieses Mal etwas gut zu machen. Die Leistungsträger vergangener Tage sind zwar alle schon jenseits der 30, mit jüngerem Spielermaterial wie Isco, Asensio oder Thiago ist aber durchaus einiges drinnen.

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Belgien: Die Belgier gaben in der Qualifikation nur einmal Punkte ab - beim Unentschieden gegen den Zweitplatzierten Griechenland.

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Die Belgier gehen wie schon bei der EM als Geheimtipp ins Turnier. Mit der etwas größeren internationalen Erfahrung und einigen Weltklasse-Spielern könnte es dieses Mal sogar mit dem ganz großen Coup klappen.

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Island: Der tolle Auftritt der Isländer bei der EM wurde durch die erstmalige WM-Qualifikation nochmals übertroffen. Sich in der Hammer-Gruppe I mit Kroatien, Ukraine und Türkei so durchzusetzen ist Weltklasse.

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Es macht wieder "Huh". Die Isländer werden auch in Russland ein gern gesehener Gast sein - nur nicht bei den Gegnern. Durch ihre enorme Willens- und Kampfkraft werden die Wikinger wieder einige Weltklasse-Teams vor gehörige Probleme stellen.

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Schweiz: So souverän die Schweizer die Gruppenphase bestritten, in der sie sich Portugal trotz neun Siegen aufgrund der Tordifferenz geschlagen geben mussten, so sehr mussten die Eidgenossen im Playoff gegen Nordirland zittern. Das einzige Tor, welches die Offensivabteilung rundum Xherdan Shaqiri über 180 Minuten erzielen konnte resultierte aus einem Skandalelfmeter.

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Vom Spielermaterial bewegt sich der Schweizer Kader auf Österreich-Niveau, vom Ergebnis-Output sind die Eidgenossen aber viel konstanter. Die "Nati" fährt bereits zur vierten WM-Endrunde in Serie. Ob die Schweiz dieses Mal weiter als bis ins Achtelfinale kommt, ist aber trotz Kickern wie Shaqiri, Xhaka oder Lichtsteiner fraglich.

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Kroatien: Die Kroaten mussten sich trotz tollem Starts in der Hammergruppe mit u.a. Island, Ukraine oder der Türkei mit Rang 2 zufrieden geben. Im Playoff hatte man mit einem Gesamtscore von 4:1 gegen Griechenland aber keine Probleme.

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Die Elf der Kroaten ist unglaublich hochwertig besetzt. Fast alle Spieler sind im Stamm von absoluten Topklubs wie Barcelona (Rakitic), Juventus Turin (Mandzukic) oder Real Madrid (Modric). Einzig die ständige Unruhe bei der Trainer-Frage verhindert bei Großturnieren stets den ganz großen Erfolg. Der aktuelle Teamchef Zlatko Dalic ist bereits der fünfte kroatische Teamchef innerhalb von fünf Jahren. Er soll Konstanz in die Mannschaft bringen und die Kroaten erstmals seit 1998 über die Vorrunde hinaus führen.

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Schweden: Die Skandinavier behaupteten sich in ihrer Gruppe, aufgrund der besseren Tordifferenz, knapp vor den Niederländern. In den Playoffs gegen Italien retteten sie das 1:0 aus dem Hinspiel, im torlosen Rückspiel über die Zeit und sorgten dafür, dass Italien erstmals seit 60 Jahren nicht an einer WM-Endrunde teilnehmen wird.

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Seit 12 Jahren wird Schweden erstmals wieder an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Neben Starspieler Emil Forsberg (RB Leipzig) sind Kapitän Andreas Granquist (FK Krasnodar) und Innenverteidiger Victor Lindelöf (Manchester United) die Säulen des Teams. Auch ein Comeback des 2016 zurückgetretenen Zlatan Ibrahimovic steht im Raum.

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Dänemark: Der Europameister von 1992 kann sich dank eines furiosen 5:1-Sieges in Irland zum fünften Mal für eine WM-Endrunde qualifizieren.

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Das Team des zweifachen Salzburg-Besiegers Åge Hareide ist mit tollen Offensiv-Spielern wie Christian Eriksen (Tottenham), Yussuf Poulsen (RB Leipzig) oder Kasper Dolberg (Ajax) gespickt. "Danish Dynamite" muss in Russland seine gesamte Sprengkraft nutzen, um das Abenteuer WM lange am Leben zu halten.

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Brasilien: Aus der verpatzten Heim-WM wurden scheinbar die richtigen Konsequenzen gezogen. Die Brasilianer ließen in der südamerikanischen WM-Quali nichts anbrennen und wurden mit einer einzigen Niederlage in 18 Spielen Erster.

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Mit dem Rekordweltmeister ist bei einem Großturnier immer zu rechnen. Mit dem teuersten Fußballer aller Zeiten und zahlreichen anderen Leistungsträgern europäischer Top-Klubs, steht Trainer Tite der wohl beste Kader seit langem zu Verfügung.

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Uruguay: Die "Urus" konnten sich als Zweiter in der Südamerika-Quali das WM-Ticket sichern.

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Mit Cavani und Suarez ist Uruguay im Sturm Weltklasse besetzt. Auch die Defensive kann sich sehen lassen. Ansonsten ist viel Durchschnitt im Kader. Dass diese Konstellation, wie schon 2010, wieder für das Semifinale reichen wird, ist aber unwahrscheinlich.

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Argentinien: War das knapp! Erst am letzten Spieltag konnte sich die "Albiceleste" das WM-Ticket sichern. Ein Genie-Streich von Leo Messi in Form eines Triplepacks gegen Ecuador erlöste die Argentinier in der entscheidenden Partie. 

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Eine Offensive mit Messi, Di Maria oder Dybala würde eigentlich viele Tore versprechen. Doch die Realität sieht anders aus, nach 18 Quali-Spielen stehen nur 19 Treffer zu Buche. Mit der "Albiceleste" ist dennoch immer zu rechnen.

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Kolumbien: Nur drei Punkte aus den letzten vier Spielen wäre für Kolumbien fast zu wenig gewesen, erst ein hart umkämpftes Remis gegen Tabellennachbar Peru zum Abschluss rettete den vierten Platz und somit ein fixes WM-Ticket.

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Eines der Überraschungsteams der letzten WM will auch dieses Mal wieder aufzeigen. Top-Spieler wie James Rodriguez oder Falcao könnten diesem Anspruch durchaus gerecht werden.

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Tunesien: Nach Deutschland 2006 konnten sich die Tunesier 2018 endlich wieder für eine WM qualifizieren. Am letzten Spieltag der Afrika-Quali reichte ein 0:0, um vor der Demokratischen Republik Kongo auf Rang eins in Gruppe A zu bleiben.

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Die Auswahl der "Adler von Karthago" setzt sich zum Großteil aus Kickern aus der tunesischen "Ligue Professionelle 1" zusammen. Dazu kommen noch einige Frankreich-Legionäre. Ein erstmaliges Erreichen des Achtelfinales im fünften Anlauf wird mit dieser Zusammenstellung nur schwer möglich.

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Nigeria: In einer durchaus schwierigen Quali-Gruppe mit Algerien, Sambia und Kamerun setzten sich die Nigerianer klar auf den ersten Platz und sicherten sich so die Reise nach Russland.

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Das Ensemble rund um Chelsea-Star Victor Moses hat sich nicht umsonst gegen Teams wie Kamerun oder Algerien durchgesetzt. Die Schnelligkeit von Angreifern wie Moses, Simon oder Iwobi erlaubt es dem vom Deutschen Gernot Rohr betreuten Team gegen auf dem Papier stärkere Mannschaften auf Konter zu setzen.

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Marokko: Der Fußball in Nordafrika boomt. Drei der fünf afrikanischen WM-Tickets gehen mit Ägypten, Tunesien und Marokko an nordafrikanische Natioalteams. Die Marokkaner

sorgten als Gruppensieger unter anderem dafür, dass der WM-Stammgast der letzten Jahre Elfenbeinküste und Aubameyangs Gabuner im nächsten Juni nur eine Zuschauerrole einnehmen.

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Was für Marokkos Wirtschaft ein Problem darstellt, gilt als das Erfolgsrezept des Fußball-Nationalteams. Durch die extrem hohe Migration nach Europa - 6 Millionen Marokkaner leben im Ausland -, kann Teamchef Hervé Renard auf viele top ausgebildete Spieler zurückgreifen. Ganze zehn Kicker der marokkanische Startelf, die gegen die Elfenbeinküste im entscheidenden Match aufliefen, wurden nicht in Marokko geboren. Die "Löwen vom Atlas" mit Akteuren wie Benatia (Juventus Turin), Hakimi (Real Madrid) oder Ziyech (Ajax Amsterdam) könnten einer der größten Hoffnungsträger Afrikas in Russland werden.

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Senegal: Die "Löwen von Teranga" dürfen über ihre zweite WM-Teilnahme jubeln. In der Gruppe mit Kap Verde, Burkina Faso und Südafrika wurden die Westafrikaner souverän Erster. Auch ein Wiederholungsspiel gegen Südafrika, aufgrund von Spielmanipulationen durch den Schiedsrichter, konnte die Senegalesen nicht aus der Ruhe bringen.

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Die Mannschaft rund um Liverpool-Star Sadio Mané ist sehr routiniert und kommt mit viel Erfahrung aus den europäischen Topligen nach Russland. Spieler wie Neapels Abwehrchef Koulibaly, Evertons Gueye oder eben Mané könnten dafür sorgen, dass ein Viertelfinale wie bei der WM 2002 auch 2018 im Bereich des Möglichen liegt.

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Ägypten: Erstmals seit 1990 können sich die "Pharaonen" wieder über eine WM-Teilnahmen freuen. So sorgte Ägypten in der Qualifikation unter anderem dafür, dass Ghana zum ersten Mal seit 2002 eine WM-Endrunde auslassen muss.

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Liverpool-Star Mohamed Salah sorgte quasi im Alleingang für die Qualifikation Ägyptens. An sieben der acht Treffer in der entscheidenden Runde war er direkt beteiligt. Interessant ist auch die Personalie Essam El Hadary. Der ägyptische Einser-Goalie könnte mit seinen dann 45 Jahren zum ältesten WM-Teilnehmer aller Zeiten avancieren.

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Mexiko: Ole! Während der große Nachbar USA, unter anderem wegen einer Niederlage im direkten Duell, die WM verpasst, konnten sich die Mexikaner ungefährdet Platz 1 in der Nord- und Zentralamerika-Zone sichern.

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Die Mexikaner haben bereits bei den vergangenen Turnieren bewiesen, dass sie eine Gruppenphase überstehen können. Auch 2018 scheint dies durchaus realistisch. Die meisten Spieler sind in Europa unter Vertrag und spielen großteils eine wichtige Rolle bei ihren Vereinen. Nur ein absoluter Welt-Star fehlt, Chicharito ist das bekannte Gesicht der Mannschaft.

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Costa Rica: Auch Costa Rica ist wieder mit dabei. Trotz einer Niederlage im, für Costa Rica unbedeutenden, letzten Spiel gegen Panama inklusive Phantom-Tor, nehmen die "Los Ticos" nach 2006 und 2014 wieder an einer WM-Endrunde teil.

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Der Sensations-Viertelfinalist von 2014 will auch dieses Mal wieder die Großen ärgern. Einer Mannschaft, die sich in einer WM-Gruppe mit England, Italien und Uruguay den Gruppensieg holt, ist dies durchaus zuztrauen. Keylor Navas hat die letzte WM-Bühne genutzt, um sich bei Real Madrid in den Kasten zu spielen. Vielleicht wirft die WM in Russland ihr Licht auf einen neuen Star Costa Ricas.

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Panama: Die Sensation schlechthin! Roman Torres stürzt mit seinem entscheidenden Tor in der 88. Minute gegen Costa Rica im finalen WM-Quali-Spiel der CONCACAF Zone ganz Panama in einen Freudentaumel - und die USA in tiefe Trauer und Fassungslosigkeit.

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Die erste WM-Teilnahme des kleinen Mittelamerika-Staats. Eine Mannschaft komplett ohne Stars, dafür mit einem ganzen Land im Rücken. Die Panamaer werden in Russland wohl nicht viel mitnehmen, aber das wird keinem etwas ausmachen. Bis jetzt DIE Überraschung in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft.

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Iran: Der Iran festigte in der Asien-Zone bereits zwei Runden vor Schluss das Ticket für Russland - und das mit sieben Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Südkorea.

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Die Iraner werden wohl alles daran setzen, bei der nächsten Weltmeisterschaft besser abzuschneiden, als 2014, wo man mit einem Punkt als Gruppenletzter ausschied. Die souveräne Qualifikation lässt auf eine Besserung diesbezüglich hoffen.

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Südkorea: Die Südkoreaner verkauften sich, ob ihrer bisherigen WM-Bilanz, etwas unter Wert und sicherten sich knapp, aber doch, am letzten Spieltag der Asien-Quali die Teilnahme an der Endrunde.

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Neun Weltmeisterschafts-Teilnahmen in Folge sprechen für sich. Auch wenn es dieses Mal knapp war, Südkorea, mit Tottenham-Stürmer Heung-Min Son, ist auch dieses Mal Asiens heißestes Eisen in Russland. Ergebnisse wie der vierte Platz beim Heim-Turnier 2002 sind aber wohl nicht realistisch.

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Japan: In der anderen Gruppe der Asien-Qualifkation setzten sich die Japaner an die erste Stelle und fahren damit zum sechsten Mal zu einer Weltmeisterschaft. Aber es war eng. Der Dritte Australien muss mit einem Punkt weniger in die Playoffs.

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Das Land der aufgehenden Sonne stellt mittlerweile viele internationale Legionäre. Viele davon spielen in der deutschen Bundesliga. Auf sie, unter anderem Dortmunds Shinji Kagawa, setzen die Japaner, um zum dritten Mal bei einer WM-Endrunde die Gruppenphase zu überstehen.

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Saudi-Arabien:

Auch dieser Teilnehmer kommt durchaus überraschend. Nach zwölf Jahren Pause sind die "Grünen Falken" 2018 wieder bei einer WM mit dabei. Man konnte in der Qualifikation immerhin Australien auf Platz 3 verdrängen.

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Die saudi-arabische Nationalmannschaft besteht ausschließlich aus Akteuren aus der eigenen Saudi Professional League. Doch die Liga wurde in den vergangenen Jahren durch teure Einkäufe aufgewertet. Diese Investitionen zahlen sich nun voll aus. Saudi-Arabien ist schwierig einzuschätzen, ein Überstehen der Gruppenphase ist aber kaum vorstellbar.

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Australien: Die "Socceroos" mussten den Umweg Playoffs nehmen um sich für Russland zu qualifizieren. Nach dem Weiterkommen gegen Syrien, setzte sich Australien in den Interkontinental-Playoffs gegen Honduras durch.

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Für den 37-jährigen Tim Cahill wird es die vierte und wohl letzte Weltmeisterschaft sein. Der Routinier ist ein Mann für die wichtigen Tore. Seine beiden Treffer im Rückspiel gegen Syrien verhinderten das Aus in den Asien-Playoffs. Er ist der erste Australier der bei einer WM ein Tor erzielte und hat auch die meisten Treffer eines "Aussies" auf dem Konto.

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Peru: Der Andenstaat darf sich erstmals seit 36 Jahren über eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft freuen. Die Peruaner feierten nach einem 0:0 im Playoff-Hinspiel gegen Neuseeland einen 2:0-Heimsieg und lösten damit als letzte Nation das Ticket.

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In der Südamerika-Qualifikation konnten die Peruaner erst am finalen Spieltag mit einem 1:1 gegen Kolumbien den Playoff-Platz fixieren. Das Team des argentinischen Trainers Ricardo Gareca hat 2017 kein einziges Spiel verloren.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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