Kolumbien baut auf Superstar James

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Im ersten Spiel der Gruppe H trifft heute, um 14:00 Uhr, Kolumbien auf Japan. Für die Asiaten bietet sich dabei die Chance zur Revanche. Bereits bei der WM 2014 gab es das Duell in der Gruppenhase. Die Südamerikaner feierten damals einen klaren 4:1-Erfolg.

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Bei der Endrunde vor vier Jahren in Brasilien spielte sich James Rodriguez ins Rampenlicht. Mittlerweile ist der 26-Jährige das Aushängeschild der Kolumbianer. Zuletzt hatte der Mittelfeldmann aber muskuläre Probleme an der Wade und kann im ersten Spiel nicht von Beginn an ran.

Aufstellung Kolumbien: Ospina - Arias, Murillo, D. Sanchez, Mojica - Lerma, C. Sanchez - Cuadrado, Quintero, Izquierdo - Falcao.

Aufstellung Japan: Kawashima - H. Sakai, Shoji, Yoshida, Nagatomo - Hasebe, Shibasaki - Inui, Haraguchi, Kagawa - Osako.

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Aufstieg ein Muss

"Warum nicht von einer WM träumen, die für alle spektakulär und einzigartig ist?", sagte der Mann mit der Nummer 10 in einer Videobotschaft des Teams. Zur WM schaffte es die Auswahl des argentinischen Trainers Jose Pekerman nicht ohne Mühen. Nur 21 Tore erzielten die Kolumbianer in 18 Spielen der Südamerika-Qualifikation, Rodriguez traf sechsmal. Gemeinsam mit Falcao und Juventus-Flügelstürmer Juan Cuadrado soll die Offensive in Russland durchschlagskräftiger agieren.

Den Sprung in die K.o.-Phase wollen die Kolumbianer in der ausgeglichenen Gruppe H gegen Japan, Polen und Senegal auf alle Fälle schaffen. "Um im Vergleich mit der WM in Brasilien sehr gut abzuschneiden, sollten wir idealerweise weiter kommen. Ich glaube, wir können das schaffen", sagte Stürmer Luis Muriel vor dem Auftakt.

Vorerst müsse man sich aber nur auf Japan konzentrieren.

"Haben unter diesem Spiel gelitten"

Die Japaner wollen diese schmerzhafte Niederlage von 2014 in der Mordowia Arena von Saransk vergessen machen. "Wir haben vier Jahre lang unter diesem Spiel gelitten", sagte Torhüter Eiji Kawashima. Die Niederlage hatte damals das Aus als Gruppenletzter besiegelt. "Dieses Mal müssen wir uns selbst beweisen, dass wir es besser können", betonte Kawashima.

Der erst seit zwei Monaten als Teamchef arbeitende Akira Nishino gab im Vorfeld jedoch an, dass ein Sieg gegen Kolumbien "ein kleines Wunder" wäre. Große Kampfansagen aus dem japanischen Lager blieben, wie nicht anders zu erwarten, aus. Der bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stehende Kapitän Makoto Hasebe erklärte immerhin, dass die Mannschaft einen taktischen Plan parat habe. "Wenn es in die richtige Richtung läuft, können wir etwas mitnehmen", sagte der defensive Mittelfeldspieler.

Gebangt wurde noch um die Match-Fitness von Stürmer Shinji Okazaki. Der 32-Jährige von Leicester City konnte seit der Ankunft im WM-Camp in Kasan wegen Wadenproblemen nur individuell trainieren.



Textquelle: © LAOLA1.at

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