Das sind Russlands WM-Stadien

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Genau 100 Tage sind es noch bis zur FIFA Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Während die Teilnehmer längst feststehen, sind mittlerweile auch die Fußballstätten fertiggestellt und in WM-Form.

Dies ist gar nicht so selbstverständlich, wie es zunächst klingt: Immerhin neun der zwölf russischen Stadien wurden neu gebaut, die restlichen drei wurden renoviert.

Alles, was ihr zu den zwölf WM-Stadien wissen müsst, in der LAOLA1-Diashow:

Olympiastadion Luschniki (Moskau)

Das mit 81.000 Plätzen größte Stadion Russlands wird unter anderem sowohl beim Eröffnungsspiel der „Sbornaja“ gegen Uruguay als auch beim Finale als Austragungsort dienen.

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Das 1956 erstmals in Betrieb genommene „W. I. Lenin-Zentralstadion“ wurde von 2014 bis 2017 umgebaut und am 11. November als „Olympiastadion Luschniki“ mit einem Testspiel zwischen Russland und Argentinien (0:1) neu eröffnet.

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Spartak-Stadion (Moskau)

Moskau ist die einzige russische Stadt, die zwei Spielstätten stellt. Die nach einem Sponsorendeal neu getaufte Otkrytije Arena wird bei der WM zum ersten Mal am 16. Juni von Argentinien und Island bespielt.

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Die Geschichte der Heimstätte von Spartak Moskau begann schon 1994. Nach zahlreichen Bau-Verschiebungen aufgrund verschiedenster Gründe wurde die 45.360 Zuseher fassende Arena schließlich am 27. August 2014 feierlich von Wladimir Putin eröffnet.

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Zentralstadion (Jekatarinenburg)

Das wohl kurioseste Stadion bei dieser WM. Um die FIFA-Auflagen zu erfüllen und Platz für 35.696 Zuseher zu schaffen, wurde die einzige WM-Arena im asiatischen Teil Russlands kurzerhand um zwei Zusatztribünen außerhalb des Stadions erweitert.

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Die Fans, die zu einem der vier im Zentralstadion ausgetragenen Gruppenspielen pilgern, müssen sich wetterfest kleiden. Die beiden Zusatztribünen bieten keinen Schutz vor den Witterungen und sollen aufgrund des geringen Fan-Interesses am Heimverein FK Ural nach dem Turnier wieder zurückgebaut werden.

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Fisht-Stadion (Sotschi)

Nur vier Jahre nach den Olympischen Winterspielen bekommt Sotschi sein nächstes sportliches Highlight. Sechs Spiele, darunter zwei Viertelfinali, werden im Fisht-Stadion ausgetragen.

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Für die WM wurde das Olympia-Stadion, in dem 2014 die Eröffnung- und Schlusszeremonie sowie die Medaillen-Feierlichkeiten stattfanden, auf 47.659 Plätze aufgestockt.

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Kaliningrad-Stadion (Kaliningrad)

Die Insel ruft - und zwar zu vier Gruppenspielen. Auf der Insel Lomse wurde für die WM die Arena Baltika errichtet, die mit 35.212 Plätzen die kleinste Spielstätte bei der WM sein wird.

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Aufgrund der Nähe zum Pregel-Fluss musste der Untergrund rund um das Stadion für die Bauarbeiten befestigt werden. Ursprünglich hätte das Stadion mit einem Freundschaftsspiel zwischen Baltika Kaliningrad und dem FC Schalke 04 eingeweiht werden sollen. Dieses wurde aufgrund der frostigen Temperaturen vom russischen Sportministerium aber nun abgesagt.

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Kosmos-Arena (Samara)

Auch in Samara wurde zu Gunsten der Optik nicht gespart. Um 285 Millionen Euro entwarf das deutsche Architekten-Büro gmp Architekten eine Arena für 44.918 Zuseher, in der sechs Partien der WM stattfinden.

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Die Kosmos-Arena wird ihrem Namen gerecht und sorgt mit einer 60 Meter hohen Glaskuppel, die der Metropole Samara als Luft- und Raumfahrtzentrum Tribut zollen soll, für Aufsehen.

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Kasan Arena (Kasan)

Die einer Seerose nachempfundene Kasan-Arena ist eines der Schmuckstücke der WM. Die Fassade der 2013 fertiggestellten Spielstätte ziert eine 150 Meter hohe und 35 Meter breite LED-Fassade.

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Bereits beim Confed-Cup 2017 kam das 45.105 Zuseher fassende Stadion zum Einsatz. Bei der WM wird neben Gruppenspielen ein Achtel- sowie Viertelfinale im 220-Millionen-Euro-Prachtwerk über die Bühne gehen.

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Stadion Nischni Nowgorod (Nischni Nowgorod)

Auch Nischni Nowgorod bekam ein wunderschönes Stadion-Bauwerk mit 44.899 Sitzplätzen extra für die WM in die Stadt gestellt.

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Am Zusammenfluss der Wolga und Oka werden gleich sechs Partien des Turniers ausgetragen. Nach dem Sommer absolviert der russische Zweitligist Olimpiets Nizhniy Novgorod seine Heimspiele in der Arena.

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Mordowia Arena (Saransk)

Die Geschichte der Mordowia Arena ist ebenfalls recht jung. Von den 44.442 Sitzplätzen der 2017 eröffneten Arena bleiben nach vier Gruppenspielen nur mehr 28.000 übrig. Zweitligist Morwowia Saransk übernimmt die Spielstätte danach.

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Die Außenseite des Stadions wird in den Farben Rot, Weiß und Orange gehalten sein und soll sich an den Farben des für die Republik Mordwinien typischen Kunsthandwerks orientieren.

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Rostow Arena (Rostow am Don)

Auch in Rostow am Don wurde neu gebaut. Um 276 Millionen Euro wurde die Rostow Arena errichtet, die 45.145 Zusehern Platz bieten wird, um fünf Partien der WM zu besuchen. Nach der WM soll die Spielstätte auf 37.885 Plätze verkleinert werden.

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Das Dach-Design des künftigen Heimstadions des FK Rostow ist an die Windungen des Don-Flusses angelehnt und wurde vom Architektenunternehmen Populos entworfen, das bereits das Stade des Lumieres in Lyon für die EM 2016 konzipierte.

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Krestowski-Stadion (Sankt Petersburg)

Das mit 68.134 Plätzen zweitgrößte Stadion dieser WM zählt zu einem der modernsten der Welt.  Mit unter anderem einem Halbfinale und dem Spiel um Platz 3 bekam Sankt Petersburg den Zuschlag für zwei der wichtigsten Spiele bei der WM.

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Aufgrund mehrerer Bau-Verschiebungen kamen enorme Kosten in Höhe von 900 Millionen Euro beim Bau des Krestowski-Stadions zusammen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen: Die an ein Raumschiff angelehnte Arena ist mit einem schließbaren Dach ausgestattet, zudem ist es möglich den Rasen aus dem Stadion zu fahren.

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Wolgograd-Arena (Wolgograd)

Auch an der Wolga gibt es ein neues Fußball-Stadion zu bestaunen. Die Wolgograd-Arena wird Austragungsort von vier Vorrunden-Spielen sein und Platz für 45.568 Zuseher bieten.

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Die Wolgograd-Arena kam in den letzten Jahren einige Male in die Negativ-Schlagzeilen. Beim Bau des Stadions sollen 2015 und 2016 Bauarbeiter verletzt worden sein. Zudem brach im März 2016 eine Metallträgerkonstruktion unter der Beton-Last zusammen.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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