Bitterer Abend für Hütters Eintracht

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Eintracht Frankfurt verpasst am vierten Spieltag der Europa League die vorzeitige Qualifikation für das Sechzehntelfinale - und noch viel schlimmer, rutscht durch einen Gegentreffer in der 94. Minute sogar zwischenzeitlich auf einen Nichtaufstiegsplatz ab.

Die von Adi Hütter trainierte Elf muss auswärts gegen Standard Lüttich und aufgrund einer UEFA-Strafe ohne die Unterstützung der eigenen Fans eine äußerst unglückliche 1:2-Niederlage hinnehmen. Den Belgiern gelingt damit die Revanche für die 1:2-Niederlage in Frankfurt vor zwei Wochen.

Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte geht Standard Lüttich aus einem Eckball durch Zinho Vanheusden in der 56. Minute in Führung, Filip Kostic gleicht per platziertem Freistoß in Minute 65 aus. In der Nachspielzeit dann das Drama: Kostic vergibt in der 93. Minute den Siegtreffer, im Gegenzug fixiert Oulare den Sieg der Belgier.

Damit zieht Lüttich in der Tabelle an Frankfurt vorbei, beide Teams halten nun bei sechs Punkten, mit dem schlechteren Torverhältnis bleibt die Eintracht aber vorerst nur Tabellen-Dritter. An der Spitze kann Arsenal nach dem 0:0 gegen Vitoria Guimaraes und mit nun zehn Punkten wohl bereits für das Sechzehntelfinale planen.

Basel schon durch

In Gruppe C hat der FC Basel durch einen 2:1-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten FC Getafe bereits den Aufstieg fixiert. Durch Tore von Arthur und Fabian Frei hat Basel zwei Spiele vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf den FC Getafe und den punktegleichen FK Krasnodar, nachdem der russische Vertreter zuhause gegen Trabzonspor ungefährdet mit 3:1 gewinnt. Getafe und Krasnodar haben aber noch ein direktes Duell vor sich, was den FC Basel bereits zum Fix-Aufsteiger macht.

Bereits vor der Pause führt Krasnodar durch ein Eigentor von Asan und einen Treffer von Manuel Fernandes mit 2:0, in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte gelingt durch Ignatjev (90+3) noch der dritte Treffer, ehe Trabzonspor noch den Ehrentreffer durch Nwakaeme erzielt.

Für Lazio wird es ganz eng

Durch einen späten 1:0-Heimsieg gegen Stade Rennes sieht es für den CFR Cluj in Gruppe E sehr gut aus - und das, obwohl sich die Rumänen in einer Gruppe mit Celtic Glasgow und Lazio Rom befinden. Das Goldtor erzielt Mario Rondon in der 87. Minute.

Parallel dazu verliert Lazio nämlich ganz spät gegen Celtic: Ciro Immobile bringt die Römer in Minute sieben zwar in Führung, noch vor der Pause gelingt dem Schotten James Forrest aber der Ausgleich. In der fünften Minute der Nachspielzeit gelingt Ntcham sogar noch der Siegtreffer. ÖFB-Legionär Moritz Bauer steht zu diesem Zeitpunkt am Feld - er wird in der 89. Minute eingewechselt.

Zwei Spiele vor Schluss wird es für Lazio in Gruppe E somit schon sehr eng - mit aktuell drei Punkten fehlen den Italienern sechs Zähler auf das zweitplatzierte Cluj und sogar derer sieben auf Celtic, die somit fix für das Sechzehntelfinale qualifiziert sind. Lazio muss damit aus den letzten beiden Spielen zwei Siege holen, gegen Cluj am besten mit zwei Toren Differenz gewinnen und kräftig auf Schützenhilfe hoffen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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