Salzburg schafft das Wunder gegen Napoli nicht

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Der FC Red Bull Salzburg scheidet im Achtelfinale der UEFA Europa League aus. Die "Bullen" gewinnen zwar das Rückspiel gegen die SSC Napoli mit 3:1, müssen nach der 0:3-Auswärtsniederlage im ersten Duell aber mit einem Gesamtscore von 3:4 die Segel streichen.

Die Gäste aus Süditalien erwischen den besseren Start in die Partie und gehen durch Arkadiusz Milik bereits in der 14. Minute in Führung. Munas Dabbur gelingt in der 25. Minute nach einem Assist von Dominik Szoboszlai, der erstmals im Europacup im Einsatz ist, der Ausgleich.

In der 65. Minute sticht Joker Fredrik Gulbrandsen nach einem Stanglpass von Andreas Ulmer. Der eingewechselte Routinier Christoph Leitgeb erzielt in der Nachspielzeit den dritten Treffer der Mozartstädter.

Nach einer zehnminütigen Druckphase der Salzburger ging Napoli mit der zweiten Chance in Führung. Bei der ersten Gelegenheit hatte Österreichs Meister nach einem Eckball am Fünfer schon auf Milik vergessen, der Stürmer brachte aber keinen Druck hinter den Ball. Ganz im Gegensatz zu der Aktion vier Minuten später, als der Pole nach einer Verkettung von unglücklichen Umständen per Seitfallzieher wuchtig abschloss.

Szoboszlai stark

Zunächst hatte Enock Mwepu den Ball vor der Mittellinie vertändelt, dann hüpfte das Spielgerät nach einem Querpass von Mario Rui wie eine Flipperkugel vor Alexander Walke herum und Milik vor die Füße. Mit dem 0:1-Spielstand aus Sicht der Salzburger brauchten diese schon fünf Tore, um das viel zitierte "Wunder" noch zu schaffen.

Die Zuschauer sahen dennoch eine beherzt kämpfende Mannschaft, in der Takumi Minamino im Sturm den Vorzug erhalten hatte. Ebenfalls neu im Vergleich zum Hinspiel waren Mwepu und Dominik Szoboszlai, die anstelle von Xaver Schlager (gesperrt) und Zlatko Junuzovic (muskuläre Probleme) im Mittelfeld agierten.

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FC Salzburg - SSC Napoli 3:1

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Der stark agierende 18-jährige Szoboszlai spielte dann bei seinem Europa-Debüt in der 25. Minute nach einem Fehlpass von Allan direkt in die Spitze, wo Dabbur erst noch Vlad Chiriches mit einem Haken ins Leere grätschen ließ, ehe er überlegt ins kurze Eck abschloss. Für den Israeli war es der achte Treffer in der laufenden Europa-League-Saison.

In der rasanten Partie ging es chancentechnisch weiter hin und her. Fabian Ruiz (28.) schoss aus knapp 20 Metern an die Stange, und Salzburg hatte vor der Pause noch zwei gute Möglichkeiten: Innenverteidiger Jerome Onguene (37.) köpfelte nach einem Eckball gute zwei Meter neben das Tor, Minamino (43.) verzog von der Strafraumgrenze nur knapp.

Dabbur an die Stange

Salzburg setzte sich mit Ablauf der Zeit zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest, Napoli war defensiv mit seinen zwei Viererketten aber meist richtig postiert. Salzburg-Coach Marco Rose brachte mit Gulbrandsen eine halbe Stunde vor Schluss einen dritten Stürmer, was sich gleich sechs Minuten nach seiner Einwechslung bezahlt machte, als der Norweger nach Hereingabe von Kapitän Andreas Ulmer einnetzte.

Bei Chancen von Andre Ramalho (75.) und Dabbur (76.) lag das 3:1 schon in der Luft. Dabbur hatte in der 87. Minute eine noch größere Gelegenheit, nach Lainer-Flanke setzte der 26-Jährige den Ball per Seitfallzieher an die Innenstange. In der Nachspielzeit stand der 33-jährige Leitgeb goldrichtig und traf per Direktabnahme zum Endstand. Salzburg blieb unter Rose damit vor eigenem Publikum weiter ungeschlagen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»

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