Endstand
3:0
1:0 , 2:0
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Fünf Mal "Genügend": Noten zur Sturm-Niederlage in Bournemouth

Die Grazer zeigten gegen Bournemouth lange Zeit einen beherzten Auftritt, aber Ende gab es dennoch eine klare Niederlage. Die Noten:

Fünf Mal "Genügend": Noten zur Sturm-Niederlage in Bournemouth Foto: © GEPA

Sturm Graz musste sich am zweiten Spieltag der UEFA Europa League beim AFC Bournemouth mit 0:3 geschlagen geben (Spielbericht >>>).

Dabei zeigten die Grazer vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte einen sehr beherzten Auftritt. Doch nach zwei Eigenfehler können sie am Ende trotzdem nichts mitnehmen und kassieren die erste Niederlage in der laufenden Europa-League-Saison.

LAOLA1 analysiert die Leistung aller Sturm-Spieler und verteilt Noten (1=Sehr Gut, 2=Gut, 3=Befriedigend, 4=Genügend, 5=Nicht Genügend, "-" = zu kurz eingesetzt).

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Daniil Khudyakov

90 Minuten

Beim 0:1 sah der Grazer Schlussmann bei einem unangenehmen Kopfball von Evanilson nicht ganz souverän aus, dennoch kann man ihm keine große Schuld zuschreiben.

Der zweite Gegentreffer geht hingegen klar auf die Kappe des Russen. Die Ecke von Cook kann er nicht festhalten, so kann Rayan den Abpraller, der ihm ebenfalls durchrutscht, einschieben.

Beim Elfmeter zum 0:3 war er fast dran, zeigte zuvor einige starke Paraden.

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Arjan Malic

90 Minuten

Eigentlich als Rechtsverteidiger aufgestellt, rückte der Bosnier in der Defensive in die rechte Innenverteidigung.

Anfangs hatte er noch mit kleinen Unsicherheiten zu kämpfen, aber über weite Teile des Spiels zeigte er sich ziemlich souverän.

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Joshua Quarshie

90 Minuten

In der Anfangsphase zeigte sich der Deutsche sehr präsent in Zweikämpfen, war vor allem in der Luft eine Waffe.

Allerdings hatte er im Stellungspiel immer wieder Fehler drinnen. Beim 0:1 war er viel zu weit weg von Evanilson, sodass dieser ungestört einköpfen konnte.

In der zweiten Hälfte zeigte sich der Deutsche noch souveräner und konnte immer wieder ausputzen. An den weiteren beiden Treffern war der zentrale Innenverteidiger unbeteiligt.

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Petar Petrovic

Bis zur 75. Minute

Der Serbe hatte vor allem in der Anfangsphase viel zu tun und verrichtete seinen Job dabei großteils sicher.

Im Spielaufbau hatte aber auch er immer wieder Unsicherheiten dabei, woraufhin seine Kollegen ausputzen mussten.

In der 75. Minute wurde er schließlich für Vallci ausgewechselt.

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Luis Balbo

bis zur 81. Minute

Der Mann aus Venezuela hatte große Probleme auf seiner linken Abwehrseite. Allerdings hatte er mit Gannon-Doak und später Rayan auch sehr viel zu tun.

Dennoch ließ er die Flügelspieler immer wieder ziehen, woraus gefährliche Situationen entstanden sind. Beim 0:1 rutschte er im Vorfeld der Flanke entscheidend weg, wodurch sich viel Raum ergab.

Mit einer kämpferischen Leistung versuchte er Stellungspielfehler zwar immer wieder auszubessern, schlussendlich war es trotzdem ein gebrauchter Tag für Balbo.

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Jürgen Heil

90 Minuten

Das Energiebündel war der beste Spieler der Grazer.

Mit Tavernier hatte er zwar lange Zeit viel zu tun auf seiner rechten Seite, dennoch kämpfte er sich immer wieder in die Zweikämpfe und versuchte dadurch auch Angriffe einzuleiten.

Im Passspiel zeigte er sich teilweise etwas zu ungenau, aber bei einem Fehler ging es sofort ins Gegenpressing. In der 62. Minute hatte er nach einer schönen Seidl-Vorlage die beste Chance der Grazer. Sein Abschluss knallte aber nur an den Pfosten.

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Jon Gorenc-Stankovic

90 Minuten

Der Routinier war auch gegen Bournemouth der Dreh- und Angelpunkt der Grazer. Allerdings zeigte er sich vor allem im Passspiel teilweise viel zu ungenau.

In der zweiten Halbzeit kam er zwei Mal aus der Distanz zum Abschluss, beide Schüsse gingen weit übers Tor.

In der Nachspielzeit verursachte er durch ein Handspiel dann noch den Elfmeter, der zum 0:3-Endstand führte.

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Valmir Matoshi

bis zur 81. Minute

Der Kosovare war nicht ganz so präsent wie Gorenc Stankovic. Jedoch blitzte er immer wieder mal auf. Sowohl defensiv als auch offensiv machte er seine Aufgabe ganz brav.

Auffällig war Matoshi, als er in der ersten Hälfte stark zum Dribbling ansetzte und versuchte, mit einem Pass Hödl zu finden. Allerdings kam dieser nicht ganz durch.

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Simon Seidl

bis zur 75. Minute

In der ersten Halbzeit war noch eher wenig von Seidl zu sehen. In der Drangphase der Grazer im zweiten Durchgang war der Angreifer dann aber der auffälligste Spieler.

Immer wieder leitete er gefährliche Angriffe ein. So spielte er vor der großen Chance von Heil einen schönen Pass. Auch Gorenc Stankovic konnte er finden.

Seine Standards brachten hingegen nur sehr wenig Gefahr.

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Jacob Peter Hödl

Bis zur 75. Minute

Es war nicht das Spiel von Hödl.

In der Anfangsphase fand der Youngster gar nicht statt, auch weil generell wenig über seine linke Seite lief. Dann wurde er etwas auffälliger, aber mit dem Ball machte er sehr viele Fehler.

Bei der tollen Aktion von Matoshi in der 31. Minute startete er stark in den Strafraum, konnte den Ball aber nicht ganz erreichen. In der zweiten Halbzeit zeigte sich der 19-Jährige dann etwas präsenter, dennoch traf er immer wieder die falsche Entscheidung.

Bei der größten Chance der Grazer in der 64. Minute schloss er zu zentral ab.

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Belmin Beganovic

bis zur 61. Minute, Gelb

Der ehemalige U21-Nationalspieler hatte eine ganz schwierige Partie. Ingesamt kam er nur auf 14 Ballkontakte.

Zwar ist er sehr viel gelaufen, aber so richtig ins Spiel eingebunden war er über die gesamte Partie nicht. Bei einer Hödl-Chance in der ersten Hälfte versuchte er, einen Elfmeter zu schinden. Dafür bekam er zurecht Gelb.

In der 61. Minute wurde er für Diakite ausgewechselt.

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Oumar Diakite

ab der 61. Minute

Wie Beganovic war auch von Diakite nicht allzu viel zu sehen.

Nach dem 0:2 kam generell nur noch wenig von den Grazern, was dem Stürmer nicht zugute kam.

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Albert Vallci

ab der 75. Minute, Gelb

Direkt nach dem Dreifachwechsel kassierten die Grazer den zweiten Gegentreffer, wodurch die Mannschaft sichtlich gebrochen war. Daran konnten auch die Joker nichts ändern.

Für ein taktisches Foul bekam er zurecht die Gelbe Karte.

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Julian Halwachs

ab der 75. Minute, Gelb

Auch Halwachs hatte wenig Einfluss auf die Partie. Zwar zeigte er sich immer wieder in der Offensive, doch wirklich in Erscheinung trat er dabei nicht. Für ein Halten sah er die Gelbe Karte.

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Axel Kayombo

ab der 75. Minute

Auch Kayombo konnte dem Spiel nicht mehr seinen Stempel aufdrücken.

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Paul Koller

ab der 83. Minute

Für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.

Alle Trainer des SK Sturm Graz seit Ivica Osim

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