So bekommt Austria ein EL-Endspiel gegen AEK

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Bei der Wiener Austria läuft es aktuell – höflich ausgedrückt – nicht nach Wunsch. Die Veilchen durchleben zurzeit ihre schwierigste Phase in der Ära Thorsten Fink.

In den letzten fünf Liga-Spielen holten Holzhauser und Co. gerade einmal einen Punkt, der letzte Sieg datiert vom 1. Oktober (2:0 gegen Altach).

Die Gründe für den Absturz in die untere Tabellenhälfte liegen auf der Hand: Zum einen das unglaubliche Verletzungspech. Acht Spieler fallen derzeit aus. Darunter Führungsspieler wie Robert Almer, Heiko Westermann, Florian Klein, Alexander Grünwald oder Lucas Venuto.

Zum anderen liegt es auch an der eklatanten Heimschwäche. Bewerbsübergreifend setzte es vor eigenem Publikum zuletzt fünf Pleiten in Serie.

Und dennoch: In der Europa League kämpft die Fink-Elf noch um den Aufstieg, hat es sogar selbst in der Hand. Ob der Traum von der K.o.-Phase auch bis zum Schluss der Gruppenphase aufrecht bleibt, hängt vom 5. Spieltag ab.

Tabelle

Die Wiener gastieren am Donnerstag beim großen AC Milan (LIVE ab 21:05 im LAOLA-Ticker), die Parallel-Begegnung der Gruppe D lautet AEK Athen gegen HNK Rijeka.

Was muss passieren, damit die Veilchen am 6. Spieltag ein Finale gegen AEK Athen haben?

Bei einem violetten Sieg im ehrwürdigen San Siro wäre es egal, wie das Duell AEK gegen den Gorgon-Klub ausgeht. Die Entscheidung um den Aufstieg würde am letzten Spieltag fallen – nur die Ausgangslage würde sich ändern.

Anders verhält sich die Sachlage bei einem Remis oder einer Niederlage.

Die Szenarien bei einem Austria-Sieg in Mailand:

Gewinnt Athen bleibt alles beim Alten: Dann muss der FAK das finale Heimspiel gegen die Griechen im Dezember gewinnen.

Bei einem Remis von Athen, würde den Violetten zum Abschluss ein Unentschieden (0:0 oder 1:1) reichen. Dann hätte man das direkte Duell gewonnen und wäre weiter. Ab 3:3 würde AEK aufsteigen. Endet die Begegnung 2:2, käme das Torverhältnis ins Spiel. Da hätten die Österreicher aktuell das Nachsehen.

Verliert Athen, dürfen die Wiener am letzten Spieltag nicht verlieren und Rijeka gleichzeitig nicht gegen Milan gewinnen.

Bei einem Remis der Austria gegen die Italiener müsste Rijeka Schützenhilfe leisten:

Die Szenarien bei einem Austria-Remis in Mailand:

Gewinnt Athen gegen Rijeka ist der Traum vom Aufstieg geplatzt.

Spielen die Griechen daheim nur remis, bleibt erneut alles wie gehabt: Dann reicht der Fink-Elf im Dezember ein Heimsieg gegen AEK für Platz zwei.

Verliert Athen sogar gegen die Kroaten müsste der rot-weiß-rote Traditionsklub im letzten Gruppenspiel ebenfalls gewinnen – gleichzeitig darf Rijeka nicht Milan schlagen.

Und selbst bei einer Niederlage gegen Milan ist der Zug für die Austria mit etwas Glück noch nicht abgefahren.

Die Szenarien bei einer Austria-Niederlage in Mailand:

Ein Sieg von Athen gegen Rijeka würde das violette Aus bedeuten.

Bei einem Remis von Athen würde der Aufstieg mit einem Sieg im letzten Heimspiel fixiert werden – Rijeka könnte die Austria selbst mit einem abschließenden Erfolg gegen Milan nicht mehr überholen, da der direkte Vergleich verloren ging.

Bei einer Niederlage von Athen muss das Heimspiel gegen die Griechen gewonnen werden und Rijeka darf gegen Milan nicht gewinnen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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