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NEWS
Heimsieg! Rapid zieht souverän ins UECL-Playoff ein
Nach dem 4:1-Sieg in Estland schlagen die Hütteldorfer Paide Linnameeskond im Rückspiel ein zweites Mal. Nicht überragend, aber ungefährdet.
Rapid gewinnt das Rückspiel gegen Paide Linnameeskond mit 2:0 und zieht mit einem Gesamtscore von 6:1 in das Playoff um die Teilnahme an der UEFA Conference League ein.
Mit der 4:1-Führung aus dem Hinspiel im Rücken beginnt eine durchrotierte Rapid-Mannschaft recht entspannt. Die Grün-Weißen sammeln reichlich Ballbesitz, kommen aber selten bis in die Gefahrenzone. Wurmbrand scheitert in Minute neun an Paide-Schlussmann Jarju (9.), Tilio prüft den baumlangen Gambier wiederholt aus der zweiten Reihe (21., 34.).
Der VAR hilft gegen das Abseits
In Minute 38 dann der Durchbruch: Wurmbrand wird links in die Tiefe geschickt und zündet den Turbo, seinen Stanglpass kann Haidara knapp nicht erreichen. Tilio an der zweiten Stange aber schon, der Australier schiebt ein. Der Jubel hält vorerst nicht lange, weil das Tor wegen einer knappen Abseitsstellung Wurmbrands zunächst nicht gegeben wird. Nach einem längeren Gespräch mit dem VAR nimmt Schiedsrichter Denys Shurman die Abseitsentscheidung dann doch zurück, Tillios Tor zählt und Rapid führt mit 1:0.
Nach der Pause spielt sich Rapid über lange Phasen vorne fest, kommt aber weiter nur zu wenigen echten Chancen. Haidara (55.) und Schaub (66.) scheitern aber wieder an Jarju im Paide-Tor.
In Minute 73 leistet sich die Rapid-Defensive einen Schnitzer und lässt Anier auf Tormann Hedl zustürmen, der Keeper vereitelt die beste Chance der Esten aber mit einer Fußabwehr.
Schlusspunkt vom Punkt
Als Wurmbrand auf der Grenze zum Strafraum gelegt wird, interveniert der VAR erneut. Es gibt den Strafstoß für Rapid, Schaub tritt vom Elferpunkt an. Jarju ist zwar dran, kann aber nicht mehr retten.
Das 2:0 ist gleichzeitig der Endstand, Rapid zieht mit einem Gesamtscore von 6:1 in das Playoff zur Conference League ein. Dort wartet aller Voraussicht nach Heart of Midlothian.
Die Schotten trafen bereits in der zweiten CL-Qualirunde auf den SK Sturm, zogen dort aber klar den Kürzeren (Gesamtscore: 0:6).